Samsung Health vs. Google Fit: Was ist besser? | Vergleich

Erfahren Sie, ob Samsung Health oder Google Fit besser zu Ihnen passt – unser Vergleich zeigt Funktionen, Vorteile und Fitness-Tracking im Detail.

Samsung Health vs. Google Fit: Was ist besser? | Vergleich

Samsung Health und Google Fit gehören zu den bekanntesten Fitness-Apps für Alltag, Training und Gesundheitsdaten. Doch welche Lösung passt besser zu Ihren Zielen: Schritte, Schlaf, Puls, Workouts, Gewichtsmanagement oder smarte Auswertungen?

Dieser Vergleich zeigt Unterschiede bei Funktionen, Genauigkeit, Bedienung, Datenschutz, Geräte-Kompatibilität und Integrationen – damit Sie schnell entscheiden, welche App Ihren Fitness-Tracker und Ihr Smartphone optimal ergänzt.

Überblick: Wofür stehen Samsung Health und Google Fit?

Samsung Health ist Samsungs zentrale Gesundheitsplattform. Sie bündelt Aktivität, Training, Schlaf, Stress, Ernährung, Körperdaten und – je nach Region und Gerät – weitere Gesundheitsfunktionen. Typisch ist die enge Verzahnung mit Galaxy-Smartphones und Galaxy-Watches. Die App ist darauf ausgelegt, möglichst viele Datenquellen in einem übersichtlichen Dashboard zu vereinen und Sie mit Zielen, Challenges und Coaching-Elementen dranzuhalten.

Google Fit ist Googles Fitness- und Aktivitätsplattform. Sie setzt auf ein einfaches Grundkonzept und eine klare Darstellung der wichtigsten Kennzahlen. Im Fokus stehen Bewegungsminuten und Herzpunkte (Heart Points), ergänzt um Schritte, Distanz, Kalorien, Training und – je nach verbundenen Apps und Wearables – Puls, Schlaf oder weitere Werte. Google Fit ist stark, wenn Sie eine schlanke, Android-nahe Lösung wollen, die als Datendrehscheibe für viele Apps dient.

Beide Apps haben also ein ähnliches Ziel: Sie sollen Ihre Gesundheits- und Fitnessdaten sammeln, auswerten und Ihnen helfen, sich mehr zu bewegen. Die Unterschiede liegen im Detail: Funktionsumfang, Tiefe der Analysen, Integration mit Wearables, Bedienlogik und der Grad an „Ökosystem-Bindung“.

Kosten und Preise: Wofür muss man bezahlen?

Samsung Health: Kostenlos mit optionalem Paid-Content

Samsung Health selbst ist kostenlos zum Download und zur Nutzung der meisten Gesundheits- und Fitnessfunktionen auf Android erhältlich. Es gibt keine Grundgebühr für Schrittzähler, Puls-Tracking, Schlafanalyse oder Trainingsaufzeichnung.

Allerdings bietet Samsung über die App zusätzliche Workout-Inhalte und Premium-Workouts in Partnerschaft mit iFit an. Diese Premium-Workouts kosten etwa 9,99 US-Dollar pro Monat oder etwa 99,99 US-Dollar pro Jahr für den vollen Zugang zu Hunderten von Video-Workouts. In vielen Regionen kann Samsung auch eine kostenlose Vorschau oder ein eingeschränktes Kontingent von Inhalten bereitstellen.

Samsung erwägt zudem, zusätzliche Gesundheits-Insights oder Coaching-Funktionen zukünftig kostenpflichtig zu machen, wobei die Grundfunktionen weiterhin frei bleiben sollen.

Kompatibilität: Welche Geräte werden wirklich unterstützt?

Samsung Health: Stärken im Galaxy-Ökosystem

Samsung Health läuft auf vielen Android-Smartphones, spielt seine Stärken aber besonders mit Galaxy-Geräten aus. Wenn Sie eine Galaxy Watch nutzen, profitieren Sie meist von:

  • sehr enger Kopplung zwischen Uhr und App
  • umfangreichen Sensor- und Gesundheitsdaten (z. B. Pulsverlauf, Trainingsdetails, teils SpO₂, Körperzusammensetzung je nach Modell)
  • stabilen Synchronisationswegen ohne zusätzliche Drittanbieter-Apps

Auf Nicht-Samsung-Smartphones kann Samsung Health ebenfalls funktionieren, aber einzelne Funktionen, Widgets oder System-Integrationen können je nach Hersteller und Android-Version weniger rund wirken. Außerdem kann die Motivation mit Challenges und Community-Elementen stärker auf Samsung-Nutzer ausgerichtet sein.

Google Fit: Breiter, aber oft „flacher“

Google Fit ist für Android optimiert und auf vielen Smartphones gut nutzbar. Die große Stärke ist die Offenheit: Viele Wearables und Fitness-Apps können Daten in Google Fit schreiben oder daraus lesen. In der Praxis ist die Geräteunterstützung jedoch stark davon abhängig, welche Uhr oder welcher Tracker welche Daten wirklich an Google Fit übergibt.

Wenn Sie kein Samsung-Ökosystem nutzen, sondern Geräte verschiedener Marken, wirkt Google Fit häufig als neutrales Sammelbecken. Dafür gilt: Je „bunter“ Ihr Gerätepark, desto wichtiger werden saubere Schnittstellen – und dort unterscheiden sich Hersteller deutlich.

Kurzfazit Kompatibilität:

  • Galaxy Watch + Galaxy Smartphone: Samsung Health meist klar im Vorteil.
  • Mix aus verschiedenen Marken: Google Fit ist oft leichter als zentrale Datendrehscheibe einsetzbar.

Bedienung und Nutzererlebnis: Dashboard, Ziele, Alltagstauglichkeit

Samsung Health: Funktionsreich, aber komplexer

Samsung Health bietet ein stark anpassbares Start-Dashboard mit vielen Kacheln (Schritte, Training, Schlaf, Herzfrequenz, Gewicht, Wasser, Ernährung). Das ist ideal, wenn Sie gerne in Daten eintauchen und mehrere Gesundheitsbereiche tracken. Gleichzeitig kann es zu Beginn überladen wirken: Viele Menüs, viele Optionen, mehr „App-Feeling“ als minimalistische Anzeige.

Positiv ist die Detailtiefe: Sie können häufig tiefer in Diagramme und Trends klicken, Trainings historisch vergleichen und einzelne Bereiche sehr granular verfolgen.

Google Fit: Minimalistisch, schnell, übersichtlich

Google Fit setzt auf Einfachheit. Die Kernwerte sind schnell sichtbar: Bewegungsminuten, Herzpunkte, Schritte. Für viele Menschen ist genau das perfekt, weil es nicht überfordert und sofort eine klare Tagesziel-Logik liefert.

Allerdings empfinden manche Nutzer die Darstellung als zu grob. Wenn Sie stark an Trainingsdetails, Schlafphasen oder Körperwerten interessiert sind, wirkt Google Fit ohne zusätzliche Apps schnell „zu dünn“.

Kurzfazit Bedienung:

  • Sie lieben Details, viele Module, umfassendes Gesundheits-Tracking: Samsung Health.
  • Sie wollen eine schlichte, schnelle Fitness-App ohne Datenflut: Google Fit.

Aktivitäts-Tracking: Schritte, Distanz, Kalorien, Tagesziele

Beide Apps zählen Schritte und schätzen Kalorien über Sensoren und Bewegungsmodelle. Entscheidend ist weniger die reine Schrittzahl als die Stabilität der Erfassung und die sinnvolle Darstellung.

Schrittzähler und Alltagserkennung

  • Samsung Health erkennt oft zuverlässig Alltagsbewegung und kann in Kombination mit Galaxy Watch sehr konsistent sein.
  • Google Fit ist meist gut im Schritttracking, hängt aber stärker davon ab, ob das Smartphone korrekt mitläuft, welche Energiespar-Einstellungen aktiv sind und ob Drittgeräte sauber synchronisieren.

Tagesziele und Motivation

  • Samsung Health nutzt klassische Zielwerte (z. B. Schritte, aktive Zeit) und kann über Challenges und Abzeichen motivieren.
  • Google Fit arbeitet mit Herzpunkten und Bewegungsminuten – das fühlt sich für viele motivierender an, weil es Intensität belohnt, nicht nur Schrittmenge.

Empfehlung: Wenn Sie viel gehen und „Schritte“ als Hauptmetrik lieben, ist Samsung Health oft befriedigender. Wenn Sie ein Zielsystem wollen, das auch Radfahren oder zügiges Training stärker belohnt, ist Google Fits Punktelogik attraktiv.

Trainingsfunktionen: Workouts, Sportarten, Aufzeichnung und Auswertung

Samsung Health: Trainingstiefe und Trainingsbibliothek

Samsung Health bietet meist eine breite Auswahl an Sportarten, solide Trainingsaufzeichnung und in Kombination mit Galaxy Watch oft sehr gute Sensorintegration. Typisch sind:

  • detaillierte Trainingszusammenfassungen (Pace, Splits, Herzfrequenzzonen je nach Gerät)
  • automatische Trainingserkennung für gängige Aktivitäten
  • teils integrierte Trainingsprogramme oder geführte Inhalte, je nach App-Version und Region

Für die optionalen Premium-Workouts gilt: Wenn Sie die iFIT-Bibliothek nutzen wollen, fällt der oben erwähnte Abopreis (~9,99 $ /Monat) an.

Google Fit: Solide Basis, stark als „Container“

Google Fit kann Trainings aufzeichnen (z. B. Laufen, Radfahren, Gehen) und erlaubt die manuelle Erfassung vieler Aktivitäten. Die Auswertung bleibt aber oft auf einem grundlegenden Niveau, außer Sie verbinden spezialisierte Apps, die Daten hineinliefern. Das ist gleichzeitig Stärke und Schwäche: Google Fit ist weniger „Trainer“, mehr „Tagebuch“.

Kurzfazit Training:

  • Für mehr Trainingsdetails und Uhr-Integration: Samsung Health.
  • Für einfache Aufzeichnung plus starke Vernetzung mit Dritt-Apps: Google Fit.

Schlaftracking: Qualität, Schlafphasen und Trends

Schlaftracking ist ein Bereich, in dem sich die Apps stark über Wearables definieren. Ohne Uhr oder Tracker ist Schlaftracking meist ungenau oder nur manuell.

Samsung Health: Meist stärker mit Galaxy Watch

Samsung Health zeigt in vielen Setups Schlafdauer, Schlafphasen, Wachzeiten und zusätzliche Kennzahlen (je nach Uhr). Dazu kommen häufig Trendansichten und Hinweise, wie regelmäßig Sie schlafen. Besonders praktisch: Alles landet in einer App, ohne dass Sie einen Drittanbieter zwingend brauchen.

Google Fit: Abhängig von Partnern

Google Fit kann Schlafdaten anzeigen, wenn diese von kompatiblen Geräten oder Apps geliefert werden. Die Darstellung ist oft weniger tief integriert. Wenn Sie ohnehin einen Tracker nutzen, der seine eigene Schlaf-App hat, dient Google Fit eher als zusätzliche Ablage.

Kurzfazit Schlaf:

  • Galaxy-Watch-Nutzer: Samsung Health ist meist die bessere Schlaf-App.
  • Geräte-Mix oder Tracker mit eigener Schlaf-Analyse: Google Fit als Ergänzung ausreichend.

Herzfrequenz, Stress, SpO₂ und weitere Sensorwerte

Herzfrequenz und Pulstrends

  • Samsung Health kann Pulsdaten – insbesondere mit Galaxy Watch – oft sehr detailliert darstellen (Ruhepuls, Tagesverlauf, Trainingspuls).
  • Google Fit kann Pulsdaten anzeigen, aber die Tiefe hängt stark von der Quelle ab. Häufig sind es einzelne Messpunkte oder vereinfachte Verläufe.

Stress und Erholung

Samsung Health bietet in manchen Setups Stressmessungen und Erholungswerte, wiederum abhängig von Gerät und Region. Google Fit hat hier traditionell weniger eigene Module und setzt eher auf Partner-Apps.

Sauerstoffsättigung, Körperzusammensetzung, Blutdruck

Solche Werte sind stark gerätegebunden. Wenn Ihre Uhr sie messen kann und der Hersteller eine saubere Integration bietet, landen sie in der jeweiligen App. In der Praxis ist Samsung Health hier im Samsung-Ökosystem im Vorteil, weil mehr Daten „aus einer Hand“ kommen.

Wichtig: Gesundheitswerte sind keine medizinische Diagnose. Für medizinische Fragen ist ärztlicher Rat entscheidend.

Ernährung, Gewicht und Körperdaten: Wer unterstützt mehr?

Samsung Health: In-App-Tracking für Ernährung und mehr

Samsung Health bietet häufig Funktionen zum Protokollieren von:

  • Gewicht
  • Wasser
  • teils Ernährung und Kalorien (je nach Datenbank und Region)

Das ist praktisch, wenn Sie eine All-in-one-App wollen. Der Mehrwert hängt davon ab, wie komfortabel die Eingabe ist und ob die Lebensmitteldatenbank für Ihren Alltag passt.

Google Fit: Weniger direkt, mehr über Integrationen

Google Fit hat meist kein so umfangreiches Ernährungstagebuch wie klassische Ernährungs-Apps. Dafür können externe Apps Daten liefern. Wenn Sie bereits eine spezialisierte App nutzen, ist Google Fit oft ausreichend als Datenspiegel.

Kurzfazit Ernährung und Körperdaten:

  • Alles in einer App pflegen: Samsung Health bietet meist mehr.
  • Beste Speziallösungen per Dritt-App nutzen: Google Fit als Sammelstelle.

Genauigkeit und Datenqualität: Was ist verlässlicher?

Eine pauschale Aussage ist schwierig, weil Genauigkeit von vielen Faktoren abhängt:

  • Sensorqualität Ihrer Uhr oder Ihres Trackers
  • Trageweise (Uhr fest genug, richtiger Sitz)
  • Aktivitätsart (Krafttraining vs. Laufen)
  • GPS-Qualität und Umgebungsbedingungen
  • Energiespar- und Hintergrundprozesse auf dem Smartphone

In der Praxis gilt häufig:

  • Samsung Health wirkt sehr konsistent, wenn Sie Galaxy Watch + Samsung Smartphone nutzen, weil die Datenpipeline kontrolliert und abgestimmt ist.
  • Google Fit kann sehr gut sein, schwankt aber stärker, wenn Daten aus vielen Quellen zusammengeführt werden oder Hintergrundtracking durch Systemeinstellungen eingeschränkt wird.

Wenn Sie häufig Abweichungen sehen, liegt das oft nicht an der App, sondern an Tracking-Berechtigungen, Akkueinstellungen oder daran, dass zwei Apps parallel Schritte zählen und sich Werte überschneiden.

Integrationen und Ökosystem: Welche App lässt sich besser vernetzen?

Google Fit als Integrations-Hub

Google Fit ist für viele Android-Nutzer die naheliegende Datendrehscheibe, weil zahlreiche Apps und Dienste eine Verbindung anbieten. Das ist besonders interessant, wenn Sie:

  • mehrere Fitness-Apps parallel nutzen
  • Daten in unterschiedlichen Apps vergleichen wollen
  • ein Setup aus verschiedenen Marken besitzen

Samsung Health innerhalb des Samsung-Universums

Samsung Health integriert sich stark mit Galaxy Watch und Samsung-Diensten. Drittanbieter-Anbindungen sind möglich, aber das Erlebnis ist oft am besten, wenn Sie überwiegend im Samsung-Ökosystem bleiben.

Praxis-Tipp: Entscheiden Sie sich zuerst für Ihr Wearable. Die „beste“ App ist häufig diejenige, die mit Ihrem Gerät die saubersten Daten liefert und am zuverlässigsten synchronisiert.

Datenschutz und Kontrolle: Was sollten Sie beachten?

Beide Apps arbeiten mit sensiblen Gesundheitsdaten. Wichtig sind deshalb:

  • klare Berechtigungen (Standort, Sensoren, Hintergrundaktivität)
  • transparente Einstellungen zur Datenspeicherung und Synchronisation
  • Möglichkeit, Daten zu exportieren oder zu löschen
  • Verständnis, welche Daten lokal und welche in einem Konto gespeichert werden

Samsung Health ist an ein Samsung-Konto gebunden, wenn Sie Synchronisation und Gerätewechsel komfortabel nutzen wollen. Google Fit ist an Ihr Google-Konto gebunden. Das ist jeweils bequem, bedeutet aber auch: Ihre Daten sind mit einem Konto verknüpft.

Wenn Ihnen maximale Datenkontrolle wichtig ist, prüfen Sie in beiden Apps die Optionen zum Datenexport, zur Löschung sowie die Freigaben für verbundene Apps. Vermeiden Sie außerdem, zu viele Drittanbieter zu koppeln, wenn Sie nicht genau wissen, welche Daten wohin fließen.

Akkuverbrauch und Stabilität: Welche App läuft „leiser“ im Hintergrund?

Der Akkuverbrauch hängt weniger von der App allein ab, sondern davon, wie Sie tracken:

  • permanentes GPS beim Training verbraucht deutlich mehr Akku
  • kontinuierliche Pulsmessung auf der Uhr kostet Energie
  • Hintergrundtracking auf dem Smartphone ist empfindlich gegenüber Energiesparmodi

Viele Nutzer empfinden Google Fit als „leichtgewichtiger“, weil die Oberfläche reduziert ist. Samsung Health kann mehr Hintergrundfunktionen haben, ist aber im Samsung-Ökosystem oft gut optimiert. Wenn Sie Probleme haben, gilt als Faustregel:

  • überprüfen Sie Akku-Optimierung und Hintergrundberechtigungen
  • deaktivieren Sie doppelte Schrittzähler (z. B. Uhr + zwei Apps)
  • lassen Sie nur eine App als Haupt-Tracker laufen

Für wen eignet sich Samsung Health?

Samsung Health ist besonders geeignet, wenn Sie:

  • eine Galaxy Watch nutzen oder planen zu kaufen
  • eine All-in-one-App für Fitness, Schlaf und Körperdaten wollen
  • detaillierte Trainings- und Trendansichten schätzen
  • Motivation über Challenges, Ziele und Abzeichen mögen
  • möglichst viel „ohne Basteln“ und ohne zusätzliche Apps möchten

Wenn Sie in der Praxis weniger Zeit mit App-Verknüpfungen verbringen wollen und eine umfassende Gesundheits-App suchen, ist Samsung Health oft die naheliegende Wahl.

Für wen eignet sich Google Fit?

Google Fit ist besonders geeignet, wenn Sie:

  • eine schlanke, einfache Fitness-App bevorzugen
  • Herzpunkte und Bewegungsminuten als Zielsystem mögen
  • mehrere Fitness-Apps oder Geräte unterschiedlicher Marken nutzen
  • eine neutrale Datendrehscheibe für Android suchen
  • keine überladene Oberfläche wollen, sondern schnelle Tagesübersicht

Wenn Sie bereits spezialisierte Apps verwenden (z. B. für Laufen, Radfahren, Schlaf) und eine zentrale Sammelstelle benötigen, spielt Google Fit seine Stärken aus.

Direkter Vergleich nach Kriterien

Funktionsumfang

  • Samsung Health: sehr umfangreich, viele Module, oft tiefe Analysen
  • Google Fit: fokussiert, Basisfunktionen, erweitert durch Partner-Apps

Training und Sport

  • Samsung Health: stark mit Galaxy Watch, mehr Details
  • Google Fit: solide Basis, gut als Container für Trainingsdaten

Schlaf

  • Samsung Health: häufig bessere native Schlafdarstellung (mit Galaxy Watch)
  • Google Fit: meist abhängig von Dritt-Apps oder Herstellern

Alltag und Ziele

  • Samsung Health: klassische Ziele + Gamification
  • Google Fit: Herzpunkte/Bewegungsminuten belohnen Intensität

Integrationen

  • Samsung Health: stark im Samsung-Ökosystem
  • Google Fit: oft breiter im Android-Ökosystem

Bedienung

  • Samsung Health: mächtig, anfangs komplexer
  • Google Fit: sehr übersichtlich, weniger Tiefe

Empfehlung: Welche App ist „besser“?

„Besser“ bedeutet hier: besser für Ihren Alltag, Ihre Geräte und Ihre Ziele.

Wählen Sie Samsung Health, wenn Sie maximale Tiefe und ein rundes Gesamtpaket wollen – besonders mit Galaxy Watch. Die App eignet sich hervorragend als zentrale Gesundheits-App, wenn Sie viele Bereiche tracken möchten und eine starke Integration in ein Ökosystem schätzen.

Wählen Sie Google Fit, wenn Sie eine einfache, klare Fitness-App möchten oder wenn Sie Daten aus mehreren Quellen zusammenführen wollen. Google Fit ist ideal als unaufdringliche Drehscheibe und als Tagesmotivator über Herzpunkte und Bewegungsminuten.

Praxis-Setup: So treffen Sie die richtige Entscheidung in 15 Minuten

  1. Definieren Sie Ihr Hauptziel: Schritte? Training? Abnehmen? Schlaf?
  2. Prüfen Sie Ihr Wearable: Galaxy Watch → Samsung Health testen. Geräte-Mix → Google Fit testen.
  3. Testen Sie eine Woche im Alltag: Schritte, Training, Schlaf (falls Uhr vorhanden).
  4. Vergleichen Sie die Auswertung: Verstehen Sie die Diagramme? Motiviert Sie das Zielsystem?
  5. Achten Sie auf Stabilität: Sync-Probleme, Akkuverbrauch, doppelte Datenquellen.
  6. Bleiben Sie bei einer Haupt-App: Parallelbetrieb erzeugt häufig Chaos in den Daten.

Häufige Fragen

Kann ich beide Apps parallel nutzen?

Technisch oft ja, praktisch ist es selten sinnvoll. Doppeltes Tracking kann zu abweichenden Schrittzahlen, mehrfach importierten Trainings und unklaren Tageswerten führen. Nutzen Sie besser eine App als „Quelle“ und die andere höchstens als Anzeige, wenn die Daten sauber übertragen werden.

Welche App ist besser für Android ohne Samsung?

Google Fit ist häufig die unkompliziertere Wahl, weil es sich neutraler in verschiedene Herstellerwelten einfügt. Wenn Sie aber ein Wearable nutzen, das eine eigene starke App hat, kann Google Fit als Zusatz reichen.

Welche App ist besser für Galaxy Watch?

In den meisten Fällen Samsung Health, weil die Integration tiefer ist und mehr Werte sauber dargestellt werden.

Ist eine der Apps besser für Gewichtsabnahme?

Entscheidend sind Konsistenz, regelmäßige Bewegung, realistisches Tracking und eine klare Routine. Samsung Health bietet oft mehr Module (z. B. Körperdaten und teils Ernährung), Google Fit motiviert über Intensität (Herzpunkte). Wählen Sie das System, das Sie langfristig wirklich nutzen.

Empfehlung: Welche App ist „besser“?

Samsung Health ist oft besser, wenn Sie viele Funktionen in einer App und tiefe Integration in das Samsung-Universum wünschen – inklusive einer Option für Premium-Workouts gegen Gebühr (~9,99 $/Monat).

Google Fit bleibt für die meisten Kernfunktionen kostenlos und eignet sich hervorragend als einfache Fitness-App oder Daten-Hub.

Schlussfazit

Samsung Health bietet ein umfangreicheres Paket inklusive optionaler Premium-Workouts (ca. 9,99 US-Dollar pro Monat oder 99,99 US-Dollar pro Jahr), während Google Fit als komplett kostenlose Lösung besticht.

Ihre Entscheidung sollte auf Ihren Geräten, Ihrem Bedarf an zusätzlichen Inhalten und Ihrem Wunsch nach Einfachheit oder Tiefe basieren.