RAM-Timings unter Windows 11 und Windows 10 prüfen: Mit passenden Tools lassen sich CL, Taktrate und weitere Latenzwerte des Arbeitsspeichers schnell und zuverlässig auslesen.

RAM-Timings zeigen die Reaktionsgeschwindigkeit Ihres Arbeitsspeichers an und lassen sich unter Windows 11 sowie Windows 10 am zuverlässigsten mit dem kostenlosen Tool CPU-Z auslesen.
Dafür öffnen Sie einfach den Reiter „Memory“ und lesen die Werte CL, tRCD, tRP sowie tRAS ab. Alternativ liefert HWiNFO64 noch detailliertere Angaben.
Was sind RAM-Timings überhaupt?
RAM-Timings, auch Speicher-Latenzen genannt, beschreiben die Anzahl an Taktzyklen, die der Arbeitsspeicher benötigt, um bestimmte interne Befehle auszuführen. Anders ausgedrückt: Sie geben an, wie viel Zeit vergeht, bevor der Speicher auf eine Anfrage reagiert.
Die Timings werden üblicherweise im Format CL-tRCD-tRP-tRAS angegeben, beispielsweise 16-18-18-38. Dabei gilt: Je niedriger die Zahlen bei gleicher Frequenz, desto schneller reagiert der Speicher. Zusätzlich spielt jedoch auch die Speicherfrequenz (zum Beispiel 3200 MHz bei DDR4 oder 6000 MHz bei DDR5) eine entscheidende Rolle, denn hohe Frequenz und niedrige Timings ergänzen sich gegenseitig.
Folgende Haupttimings sind besonders wichtig:
- CL (CAS Latency): Zeit zwischen Leseanforderung und Datenausgabe. Der wohl bekannteste Wert.
- tRCD (RAS to CAS Delay): Verzögerung zwischen Aktivierung einer Speicherzeile und dem eigentlichen Lese- oder Schreibbefehl.
- tRP (Row Precharge Time): Zeit, die benötigt wird, um eine aktive Zeile zu schließen, bevor eine neue geöffnet werden kann.
- tRAS (Row Active Time): Mindestzeit, die eine Zeile aktiv bleiben muss, damit ein Zugriff vollständig abgeschlossen werden kann.
Neben diesen primären Timings existieren zudem sekundäre und tertiäre Timings, die vor allem beim manuellen Übertakten des Arbeitsspeichers relevant werden. Für den normalen Alltagsgebrauch reichen jedoch in der Regel die vier Haupttimings völlig aus.
Warum sollten Sie die RAM-Timings prüfen?
Es gibt mehrere gute Gründe, die Speicher-Timings zu kontrollieren. Zunächst hilft die Kontrolle dabei, festzustellen, ob der Arbeitsspeicher tatsächlich mit den vom Hersteller angegebenen Werten läuft. Häufig laufen neue Module nämlich zunächst nur mit den JEDEC-Standardwerten, die deutlich langsamer als die beworbenen Werte sind, solange kein XMP- oder EXPO-Profil aktiviert wurde.
Außerdem ist die Überprüfung sinnvoll, wenn Sie:
- Systeminstabilitäten wie Abstürze oder Bluescreens beheben möchten
- vor einem RAM-Upgrade wissen wollen, welcher Speicher aktuell verbaut ist
- den Arbeitsspeicher übertakten und die Ergebnisse dokumentieren möchten
- prüfen möchten, ob ein gebraucht gekaufter PC tatsächlich die versprochene Hardware enthält
- die Gaming-Performance verbessern wollen, da niedrigere Timings insbesondere bei Prozessoren mit großem Infinity Fabric oder Ringbus spürbare Effekte haben können
Zudem lohnt sich ein Blick auf die Timings, wenn zwei unterschiedliche RAM-Kits im Dual-Channel-Betrieb kombiniert wurden, denn hier kann es zu Kompatibilitätsproblemen kommen, sofern die Timings der beiden Kits stark voneinander abweichen.
Voraussetzungen für die Prüfung
Bevor Sie starten, sollten einige Punkte beachtet werden. Zunächst benötigen Sie Administratorrechte auf dem jeweiligen Windows-Rechner, da einige Tools sonst nicht alle Werte auslesen können. Ebenso empfiehlt es sich, das System vorher kurz neu zu starten, damit alle Sensordaten korrekt initialisiert sind.
Des Weiteren gilt: Sowohl unter Windows 11 als auch unter Windows 10 funktionieren die vorgestellten Methoden identisch, da es sich hierbei um reine Software-Auslesevorgänge handelt, die nicht von der jeweiligen Windows-Version abhängen.
RAM-Timings mit CPU-Z prüfen (Windows 11 & Windows 10)
CPU-Z von CPUID gilt als das bekannteste und zuverlässigste Tool, um Hardwaredetails wie Prozessor, Mainboard und eben auch Arbeitsspeicher auszulesen. Es ist kostenlos, portabel nutzbar und funktioniert unter Windows 11 sowie Windows 10 gleichermaßen zuverlässig.
So gehen Sie konkret vor:
- Laden Sie CPU-Z von der offiziellen Website des Herstellers CPUID herunter. Wählen Sie entweder die Setup-Version oder die portable ZIP-Version, die ohne Installation auskommt.
- Entpacken Sie die ZIP-Datei gegebenenfalls und starten Sie die Datei „cpuz_x64.exe“ per Doppelklick.
- Wechseln Sie im geöffneten Programmfenster zum Reiter „Memory“.
- Dort finden Sie im Bereich „Timings“ die vier Haupttimings CL, RAS# to CAS#, RAS# Precharge sowie CYCLE TIME (Tras).
- Beachten Sie zusätzlich das Feld „DRAM Frequency“, denn dieser Wert muss mit zwei multipliziert werden, um die tatsächliche effektive Datenrate zu erhalten, da es sich um eine Double-Data-Rate-Technik handelt.
- Wechseln Sie anschließend zum Reiter „SPD“, um die vom Hersteller ab Werk hinterlegten Timing-Profile für jede unterstützte Geschwindigkeitsstufe einzusehen. Wählen Sie dazu links das jeweilige Speicherbaustein-Slot aus.
Auf diese Weise erkennen Sie sofort, ob die aktuell aktiven Timings unter „Memory“ mit den vom Hersteller vorgesehenen Werten unter „SPD“ übereinstimmen. Weichen beide Werte deutlich voneinander ab, wurde vermutlich noch kein passendes XMP- oder EXPO-Profil im BIOS aktiviert.
RAM-Timings mit HWiNFO64 prüfen
Wer noch detailliertere Informationen benötigt, sollte zusätzlich auf HWiNFO64 zurückgreifen. Dieses Tool liest neben den primären Timings auch zahlreiche sekundäre und tertiäre Timings aus, was besonders für erfahrene Übertakter interessant ist.
So funktioniert die Prüfung mit HWiNFO64:
- Laden Sie HWiNFO64 von der offiziellen Herstellerseite herunter und installieren Sie das Programm.
- Starten Sie es und bestätigen Sie beim ersten Start den „Sensors-Only“-Dialog nicht, sondern öffnen Sie stattdessen die vollständige Systemübersicht.
- Klappen Sie in der Baumstruktur den Punkt „Memory“ beziehungsweise „SPD“ auf.
- Dort werden Ihnen für jedes einzelne installierte Modul die vollständigen Timing-Werte sowie das unterstützte XMP- beziehungsweise EXPO-Profil angezeigt.
- Für Live-Werte während des Betriebs öffnen Sie zusätzlich das Sensor-Fenster über „Sensors“ und suchen dort nach dem Abschnitt zum Arbeitsspeicher-Controller.
Dank dieser Methode lassen sich außerdem Unterschiede zwischen mehreren eingebauten RAM-Riegeln erkennen, falls beispielsweise nachträglich ein zweites Kit ergänzt wurde.
RAM-Timings im BIOS oder UEFI auslesen und anpassen
Neben der Software-Auslesung unter Windows lassen sich die Timings ebenso direkt im BIOS beziehungsweise UEFI des Mainboards überprüfen. Dieser Weg ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie die Werte nicht nur ansehen, sondern auch manuell anpassen möchten.
Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Starten Sie den PC neu und drücken Sie direkt beim Hochfahren wiederholt die entsprechende BIOS-Taste, meist Entf, F2 oder F10, abhängig vom jeweiligen Mainboard-Hersteller.
- Wechseln Sie im BIOS in den Bereich „Overclocking“, „AI Tweaker“, „Extreme Tweaker“ oder „DRAM Configuration“, je nach Hersteller unterschiedlich benannt.
- Suchen Sie dort nach dem Punkt „DRAM Timing Configuration“, um die aktuell eingestellten Werte für CL, tRCD, tRP und tRAS einzusehen.
- Aktivieren Sie zusätzlich, falls noch nicht geschehen, das passende Profil: XMP bei Intel-Systemen, DOCP oder EXPO bei AMD-Systemen, um automatisch die vom Hersteller beworbenen Timings zu laden.
- Speichern Sie die Änderungen mit F10 und starten Sie den Rechner neu.
Da sich die Bezeichnungen je nach Mainboard-Hersteller wie ASUS, MSI, Gigabyte oder ASRock leicht unterscheiden, lohnt sich zusätzlich ein Blick in das jeweilige Handbuch, sofern der entsprechende Menüpunkt nicht sofort auffindbar ist.
RAM-Timings über PowerShell oder Eingabeaufforderung auslesen
Wer keine zusätzliche Software installieren möchte, kann grundlegende Speicherinformationen ebenfalls über Windows-Bordmittel abrufen. Wichtig zu wissen: Über die Eingabeaufforderung oder PowerShell lassen sich zwar Speichertyp, Hersteller und Geschwindigkeit auslesen, jedoch keine vollständigen CL-Timings, da Windows diese Daten nicht systemseitig bereitstellt.
So gehen Sie dennoch vor, um zumindest die Grunddaten zu erhalten:
- Öffnen Sie mit Windows+R den Ausführen-Dialog, geben Sie „cmd“ ein und bestätigen Sie mit Enter.
- Geben Sie folgenden Befehl ein:
wmic memorychip get capacity, devicelocator, manufacturer, memorytype, partnumber, speed - Bestätigen Sie erneut mit Enter, um Kapazität, Steckplatz, Hersteller, Typ und Taktrate anzuzeigen.
Da der Befehl wmic in neueren Windows-11-Versionen als veraltet gilt, empfiehlt sich alternativ die modernere PowerShell-Variante:
- Öffnen Sie die PowerShell über das Startmenü.
- Geben Sie folgenden Befehl ein:
Get-CimInstance Win32_PhysicalMemory | Select-Object DeviceLocator, Manufacturer, PartNumber, Speed, Capacity - Drücken Sie Enter, um die entsprechenden Werte angezeigt zu bekommen.
Für die eigentlichen Timing-Werte wie CL, tRCD, tRP und tRAS führt jedoch, wie oben beschrieben, kein Weg an CPU-Z, HWiNFO64 oder dem BIOS vorbei.
RAM-Timings richtig verstehen: CL, tRCD, tRP und tRAS im Detail
Damit Sie die ausgelesenen Zahlen auch richtig einordnen können, folgt hier eine kurze Übersicht der wichtigsten Begriffe:
- CAS Latency (CL): Anzahl der Taktzyklen zwischen Leseanforderung und Datenlieferung. Ein niedrigerer Wert ist bei gleicher Frequenz grundsätzlich schneller.
- tRCD (RAS to CAS Delay): Wartezeit zwischen dem Öffnen einer Speicherzeile und dem ersten Lese- oder Schreibzugriff.
- tRP (Row Precharge Time): Zeit, um eine geöffnete Zeile zu schließen, bevor eine neue geöffnet werden kann.
- tRAS (Row Active Time): Mindestdauer, die eine Zeile aktiv bleiben muss.
- tRFC (Refresh Cycle Time): Zeit, die der Speicher benötigt, um sich nach einem Refresh-Vorgang wieder zu stabilisieren, besonders bei DDR5 relevant.
- Command Rate (CR): Gibt an, wie viele Taktzyklen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Befehlen mindestens liegen müssen, meist 1T oder 2T.
Zusätzlich ist zu beachten: Ein niedriger CL-Wert bedeutet nicht automatisch bessere Gesamtleistung, denn die tatsächliche Latenzzeit in Nanosekunden ergibt sich erst aus dem Verhältnis von Timing und Frequenz. Deshalb kann DDR5-6000 mit CL36 in der Praxis schneller sein als DDR4-3200 mit CL14, obwohl die reine CL-Zahl höher wirkt.
XMP, DOCP und EXPO: Timings automatisch optimieren
Damit der Arbeitsspeicher überhaupt mit den beworbenen Timings läuft, muss in den meisten Fällen zunächst ein passendes Profil im BIOS aktiviert werden. Ohne dieses Profil läuft der RAM nämlich lediglich mit den konservativen JEDEC-Standardwerten.
Folgende Profile gibt es aktuell:
- XMP (Extreme Memory Profile): Von Intel entwickelt, wird jedoch mittlerweile auch von vielen AMD-Mainboards unterstützt.
- DOCP beziehungsweise EOCP: Die AMD-Bezeichnung für XMP-kompatible Profile bei DDR4-Mainboards.
- EXPO (Extended Profiles for Overclocking): Der von AMD speziell für DDR5 entwickelte Standard, optimiert für Ryzen-Prozessoren.
Um ein solches Profil zu aktivieren, öffnen Sie das BIOS wie zuvor beschrieben, navigieren zum Bereich „Ai Tweaker“ oder „Overclocking“ und wählen dort direkt „XMP Profile 1“, „DOCP Standard“ oder „EXPO Profile 1“ aus der Dropdown-Liste aus. Anschließend speichern und neu starten, damit die Änderung wirksam wird.
Timings manuell übertakten: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Erfahrenere Nutzer können die Timings zusätzlich manuell verschärfen, um noch mehr Leistung herauszuholen. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, da zu aggressive Werte zu Instabilität führen können.
- Notieren Sie sich zunächst die aktuell aktiven Timings über CPU-Z oder HWiNFO64, um im Falle eines Fehlschlags zu den ursprünglichen Werten zurückkehren zu können.
- Öffnen Sie das BIOS und aktivieren Sie zunächst das passende XMP-, DOCP- oder EXPO-Profil als Ausgangsbasis.
- Reduzieren Sie anschließend einzeln die Werte für CL, tRCD, tRP und tRAS, meist in Zweierschritten.
- Speichern Sie die Änderung und starten Sie den PC neu.
- Testen Sie die Stabilität ausführlich mit einem Tool wie MemTest86 oder TestMem5, da instabile Timings sonst erst nach Stunden zu Datenfehlern führen können.
- Erhöhen Sie bei Bootproblemen die Spannung geringfügig, sofern Ihr Mainboard dies zulässt, oder setzen Sie den zuletzt geänderten Wert wieder zurück.
Da sich jedes System hinsichtlich Mainboard, CPU und verwendetem Speicherchip unterscheidet, gibt es hierbei keine universell gültigen Werte. Deshalb empfiehlt es sich, sich schrittweise vorzutasten, statt mehrere Werte gleichzeitig zu verändern.
Häufige Probleme bei falschen oder instabilen RAM-Timings
Zeigt Ihr System nach der Prüfung unerwartete Werte an, kann dies mehrere Ursachen haben. Häufig liegt es schlicht daran, dass kein XMP-, DOCP- oder EXPO-Profil aktiviert wurde, wodurch der Speicher automatisch auf die niedrigeren JEDEC-Werte zurückfällt.
Ebenso kann es vorkommen, dass zwei kombinierte RAM-Kits unterschiedlicher Hersteller oder Chargen im Dual-Channel-Betrieb nicht zueinander passen. In diesem Fall wählt das Mainboard automatisch die langsamsten gemeinsamen Timings aus, um Stabilität zu gewährleisten.
Zudem kann eine veraltete BIOS-Version dazu führen, dass neuere Speichermodule nicht korrekt erkannt werden. Ein BIOS-Update über die Herstellerseite des jeweiligen Mainboards schafft hier häufig Abhilfe.
Häufige Fragen zum Prüfen von RAM-Timings
Wie finde ich meine RAM-Timings ohne Zusatzsoftware heraus?
Ohne Zusatzsoftware lassen sich lediglich Grunddaten wie Speichertyp und Taktrate über die Eingabeaufforderung oder PowerShell auslesen. Vollständige Timings wie CL, tRCD, tRP und tRAS werden hingegen nur im BIOS oder über Tools wie CPU-Z angezeigt.
Zeigt der Task-Manager RAM-Timings an?
Nein, der Windows-Task-Manager zeigt unter dem Reiter „Leistung“ lediglich Auslastung, Geschwindigkeit und Anzahl belegter Steckplätze an. Die eigentlichen Timing-Werte fehlen dort vollständig, weshalb zusätzlich CPU-Z oder HWiNFO64 benötigt werden.
Welches Tool ist besser: CPU-Z oder HWiNFO64?
Für die schnelle Kontrolle der Haupttimings reicht CPU-Z völlig aus, da es übersichtlich und leicht verständlich ist. Wer hingegen zusätzlich sekundäre und tertiäre Timings sowie Live-Sensordaten benötigt, ist mit HWiNFO64 besser beraten.
Warum weichen die Timings in CPU-Z von den Angaben auf der Verpackung ab?
Meist liegt dies daran, dass noch kein passendes XMP-, DOCP- oder EXPO-Profil im BIOS aktiviert wurde. Ohne aktiviertes Profil läuft der Speicher nämlich zunächst nur mit den konservativeren JEDEC-Standardwerten.
Kann ich RAM-Timings unter Windows 10 genauso prüfen wie unter Windows 11?
Ja, da es sich bei CPU-Z, HWiNFO64 sowie den BIOS-Einstellungen um Werkzeuge handelt, die unabhängig von der jeweiligen Windows-Version arbeiten. Somit funktioniert die Vorgehensweise unter Windows 10 identisch zu Windows 11.
Sind niedrigere Timings immer besser?
Grundsätzlich gilt: Niedrigere Timings bedeuten bei gleicher Frequenz eine geringere Latenz. Allerdings sollte zusätzlich die Speicherfrequenz betrachtet werden, da ein hoher Takt mit etwas höheren Timings oft leistungsfähiger ist als ein niedriger Takt mit sehr niedrigen Timings.
Wie stelle ich fest, ob mein Arbeitsspeicher instabil läuft?
Anzeichen für instabile Timings sind unter anderem plötzliche Bluescreens, Systemabstürze, fehlerhafte Programminstallationen oder unerklärliche Datenkorruption. Ein Test mit MemTest86 über mehrere Stunden hinweg schafft hier zusätzlich Klarheit.
Benötige ich Administratorrechte, um RAM-Timings auszulesen?
Ja, insbesondere HWiNFO64 sowie einige Kommandozeilenbefehle benötigen Administratorrechte, um sämtliche Sensordaten und Speicherinformationen korrekt auslesen zu können.
Funktioniert CPU-Z auch auf Notebooks?
Ja, CPU-Z funktioniert ebenso auf Laptops, allerdings sind die RAM-Timings dort mitunter fest im BIOS verankert und lassen sich häufig nicht manuell anpassen, da viele Notebook-Hersteller diese Option aus Stabilitätsgründen sperren.
Fazit
Zusammenfassend lassen sich RAM-Timings unter Windows 11 und Windows 10 am einfachsten mit CPU-Z über den Reiter „Memory“ auslesen, während HWiNFO64 zusätzliche Detailwerte liefert. Wer die Timings zudem anpassen möchte, findet sämtliche Optionen direkt im BIOS.
Für optimale Ergebnisse empfiehlt sich außerdem stets die Aktivierung von XMP, DOCP oder EXPO, bevor manuell weitere Feinjustierungen vorgenommen werden.
