OneDrive als Dienst in Windows 11 und 10 hinzufügen: So verknüpfen Sie Ihr Microsoft-Konto und greifen bequem auf Ihre Cloud-Dateien zu.

Sie möchten Dateien aus Word, Excel oder PowerPoint direkt in OneDrive speichern? Dann müssen Sie OneDrive als Dienst hinzufügen. Unter Windows 11/10 klicken Sie dazu in einer Office-App auf „Datei“ > „Konto“ > „Dienst hinzufügen“ > „Speicher“ > „OneDrive“. Anschließend melden Sie sich mit Ihrem Microsoft-Konto an.
Danach erscheint OneDrive als Speicherort. Außerdem erfahren Sie hier, wie Sie Fehler beheben und mehrere Konten verbinden.
Was bedeutet „OneDrive als Dienst hinzufügen“?
Microsoft Office arbeitet eng mit dem Cloud-Speicher OneDrive zusammen. Allerdings kennt eine Office-App Ihr OneDrive nicht automatisch. Deshalb müssen Sie OneDrive als sogenannten verbundenen Dienst eintragen.
Laut Microsoft können Sie in Word, Excel oder PowerPoint Dateien in Ihrem eigenen OneDrive, in OneDrive für Arbeit oder Schule, in SharePoint oder – mit Erlaubnis und Zugangsdaten – im OneDrive einer anderen Person speichern. Zudem gilt: Um Dateien aus diesen Apps in OneDrive zu öffnen und zu speichern, muss OneDrive als verbundener Dienst eingerichtet sein.
Ein verbundener Dienst ist also eine Verknüpfung zwischen Office und einem Online-Speicher. Sobald diese Verknüpfung besteht, sehen Sie OneDrive zum Beispiel:
- im Dialog „Speichern unter“
- im Bereich „Öffnen“
- in der Liste „Zuletzt verwendet“
- beim Einfügen von Anhängen in Outlook
Wichtig ist außerdem ein Unterschied: Die OneDrive-App in Windows synchronisiert Ordner auf Ihrem PC. Der verbundene Dienst in Office regelt hingegen, wo Office-Programme direkt speichern und öffnen können. Beides ergänzt sich, ist jedoch nicht dasselbe.
Vorteile, wenn OneDrive als Dienst verbunden ist
Bevor Sie loslegen, lohnt sich ein kurzer Blick auf den Nutzen. Denn ein verbundener OneDrive-Dienst spart im Alltag viel Zeit.
- Direktes Speichern in der Cloud: Sie speichern Dokumente ohne Umweg über den Datei-Explorer.
- Automatisches Speichern: Die Funktion AutoSpeichern funktioniert nur bei Dateien in OneDrive oder SharePoint.
- Versionsverlauf: Zudem können Sie ältere Fassungen eines Dokuments wiederherstellen.
- Gemeinsames Bearbeiten: Ebenso können mehrere Personen gleichzeitig an einer Datei arbeiten.
- Zugriff von überall: Außerdem öffnen Sie Ihre Dateien auf PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.
- Schnelles Teilen: Zusätzlich erstellen Sie Freigabelinks direkt aus Word oder Excel.
Kurz gesagt: Ohne verbundenen Dienst nutzen Sie nur einen Teil der Office-Funktionen.
Voraussetzungen: Das brauchen Sie
Damit Sie OneDrive als Dienst hinzufügen können, sollten einige Punkte erfüllt sein. Prüfen Sie deshalb vorab diese Liste:
- Windows 11 oder Windows 10: Beide Systeme funktionieren gleich, denn die Einstellung erfolgt in Office.
- Eine Office-Desktop-App: zum Beispiel aus Microsoft 365, Office 2021, Office 2024 oder Office 2019.
- Ein Microsoft-Konto: etwa mit einer Adresse von Outlook.com, Hotmail.com oder Live.de. Alternativ nutzen Sie ein Geschäfts- oder Schulkonto.
- Eine aktive Internetverbindung: Denn die Anmeldung erfolgt online.
- Aktivierte verbundene Erfahrungen: Diese Datenschutzeinstellung muss in Office eingeschaltet sein. Später erfahren Sie, wie Sie das prüfen.
Übrigens: Ein kostenloses Microsoft-Konto enthält 5 GB OneDrive-Speicher. Mit Microsoft 365 Single oder Microsoft 365 Family erhalten Sie dagegen 1 TB pro Person.
Anleitung: OneDrive in Word, Excel und PowerPoint als Dienst hinzufügen
Die folgende Anleitung gilt für Windows 11/10 gleichermaßen. Zudem funktioniert sie in Word, Excel und PowerPoint identisch. Deshalb reicht es meist, OneDrive in einer App hinzuzufügen. Die Verbindung gilt anschließend für alle Office-Programme mit demselben Konto.
Microsoft beschreibt den Ablauf so: Office-App öffnen, über „Datei“ zu „Konto“ wechseln, „Dienst hinzufügen“ und dann „Speicher“ wählen, „OneDrive“ anklicken und die Anmeldung für das gewünschte Konto abschließen.
So gehen Sie Schritt für Schritt vor:
- Öffnen Sie eine Office-App, zum Beispiel Word.
- Klicken Sie oben links auf „Datei“.
- Wählen Sie in der linken Spalte „Konto“.
- Scrollen Sie zum Abschnitt „Verbundene Dienste“.
- Klicken Sie auf „Dienst hinzufügen“.
- Fahren Sie mit der Maus auf „Speicher“.
- Wählen Sie „OneDrive“.
- Geben Sie anschließend die E-Mail-Adresse Ihres Microsoft-Kontos ein.
- Klicken Sie auf „Weiter“ und geben Sie Ihr Kennwort ein.
- Bestätigen Sie gegebenenfalls die Zwei-Faktor-Authentifizierung, etwa per Microsoft Authenticator.
- Schließen Sie die Anmeldung mit „Anmelden“ ab.
Danach erscheint unter „Verbundene Dienste“ der Eintrag „OneDrive – Persönlich“ mit Ihrer E-Mail-Adresse. Somit ist OneDrive erfolgreich als Dienst hinzugefügt.
So sieht es in Word, Excel und PowerPoint aus
Der Weg ist in allen drei Programmen gleich. Allerdings kann die Ansicht leicht abweichen. In neueren Microsoft-365-Versionen öffnet sich nach einem Klick auf „Datei“ zunächst die Startseite. In diesem Fall finden Sie „Konto“ ganz unten in der linken Leiste.
Bei älteren Versionen wie Office 2016 heißt der Bereich ebenfalls „Konto“. Jedoch kann die Darstellung etwas schlichter wirken. Die Option „Dienst hinzufügen“ ist dennoch vorhanden.
OneDrive für Arbeit oder Schule als Dienst hinzufügen
Viele Menschen nutzen neben dem privaten Konto auch ein Geschäfts- oder Schulkonto. Dieses gehört meist zu Microsoft 365 for Business oder Education. Auch dieses OneDrive lässt sich als Dienst verbinden.
Dabei gibt es jedoch eine Besonderheit. Im Menü „Speicher“ sehen Sie zwei Optionen:
- „OneDrive“ – für das persönliche OneDrive mit Ihrem Microsoft-Konto
- „Office 365 SharePoint“ – für OneDrive für Arbeit oder Schule sowie SharePoint-Websites
So verbinden Sie das Geschäfts- oder Schulkonto:
- Öffnen Sie Word, Excel oder PowerPoint.
- Klicken Sie auf „Datei“ > „Konto“.
- Wählen Sie „Dienst hinzufügen“ > „Speicher“.
- Klicken Sie auf „Office 365 SharePoint“.
- Melden Sie sich mit Ihrer Firmen- oder Schul-E-Mail-Adresse an.
- Bestätigen Sie anschließend die Anmeldung, falls Ihr Unternehmen eine Zusatzprüfung verlangt.
Danach erscheint der Eintrag „OneDrive – [Name Ihrer Organisation]“. Außerdem sehen Sie die verbundenen SharePoint-Websites.
Beachten Sie zudem: Manche Firmen sperren diese Funktion per Richtlinie. Wenn die Option fehlt oder die Anmeldung scheitert, wenden Sie sich deshalb an Ihre IT-Abteilung.
OneDrive in Outlook als Dienst hinzufügen
Auch in Outlook können Sie OneDrive verbinden. Das ist besonders praktisch, denn so fügen Sie Dateien aus der Cloud direkt als Anhang oder Freigabelink ein.
Allerdings heißt der Bereich in Outlook etwas anders. So gehen Sie im klassischen Outlook vor:
- Öffnen Sie Outlook.
- Klicken Sie auf „Datei“.
- Wählen Sie „Office-Konto“.
- Klicken Sie unter „Verbundene Dienste“ auf „Dienst hinzufügen“.
- Wählen Sie „Speicher“ und anschließend „OneDrive“ oder „Office 365 SharePoint“.
- Melden Sie sich mit Ihrem Konto an.
Im neuen Outlook für Windows gibt es diesen Bereich hingegen nicht in derselben Form. Dort ist OneDrive jedoch automatisch mit dem angemeldeten Microsoft-Konto verknüpft. Sie wählen beim Anhängen einfach „Datei anfügen“ und dann „OneDrive“.
Alternative: OneDrive über „Speichern unter“ hinzufügen
Es gibt noch einen zweiten Weg. Dieser ist besonders praktisch, wenn Sie gerade ein Dokument speichern möchten. Denn Sie müssen dafür nicht erst in die Kontoeinstellungen wechseln.
So funktioniert es:
- Öffnen Sie ein Dokument in Word, Excel oder PowerPoint.
- Klicken Sie auf „Datei“ > „Speichern unter“.
- Wählen Sie in der Liste der Speicherorte „Ort hinzufügen“.
- Klicken Sie auf „OneDrive“ oder auf „Office 365 SharePoint“.
- Melden Sie sich mit Ihrem Konto an.
Anschließend steht OneDrive sofort im Dialog „Speichern unter“ bereit. Zudem erscheint es automatisch unter „Datei“ > „Konto“ bei den verbundenen Diensten. Beide Wege führen also zum selben Ergebnis.
Mehrere OneDrive-Konten als Dienst hinzufügen
Sie haben ein privates und ein berufliches Konto? Oder Sie verwalten zusätzlich das OneDrive eines Familienmitglieds? Dann können Sie in Office mehrere OneDrive-Dienste gleichzeitig verbinden.
Gehen Sie dafür einfach mehrmals durch die Anleitung oben. Wählen Sie dabei jeweils ein anderes Konto. Danach stehen alle verbundenen Konten nebeneinander im Dialog „Speichern unter“.
Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied zur OneDrive-App in Windows:
- In Office: Sie können mehrere OneDrive-Dienste verbinden, auch mehrere persönliche.
- In der OneDrive-Synchronisierungs-App: Sie können dagegen nur ein persönliches Konto synchronisieren. Zusätzlich sind aber mehrere Geschäfts- oder Schulkonten möglich.
Deshalb eignet sich der verbundene Dienst in Office gut, wenn Sie nur gelegentlich auf ein zweites privates OneDrive zugreifen.
OneDrive in Windows 11/10 einrichten (Synchronisierung)
Häufig meinen Nutzer mit „OneDrive hinzufügen“ auch die Einrichtung im Datei-Explorer. Diese ergänzt den Office-Dienst sinnvoll. Denn dann liegen Ihre Dateien zusätzlich lokal auf dem PC und werden automatisch abgeglichen.
Unter Windows 11 ist OneDrive bereits vorinstalliert. Unter Windows 10 ist die App ebenfalls in aktuellen Versionen enthalten. Falls sie fehlt, laden Sie Microsoft OneDrive aus dem Microsoft Store herunter.
So richten Sie OneDrive unter Windows 11/10 ein:
- Drücken Sie die Windows-Taste und tippen Sie „OneDrive“ ein.
- Öffnen Sie die App „OneDrive“.
- Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken Sie auf „Anmelden“.
- Geben Sie anschließend Ihr Kennwort ein.
- Prüfen Sie den vorgeschlagenen Speicherort des OneDrive-Ordners. Meist lautet er C:\Benutzer[Name]\OneDrive.
- Klicken Sie auf „Weiter“ und folgen Sie den Hinweisen.
- Legen Sie fest, ob Desktop, Dokumente und Bilder gesichert werden sollen.
Danach erscheint OneDrive im Datei-Explorer in der linken Navigationsleiste. Außerdem sehen Sie ein Wolkensymbol im Infobereich der Taskleiste.
Ein weiteres Konto in der OneDrive-App hinzufügen
Wenn Sie zusätzlich ein Geschäfts- oder Schulkonto synchronisieren möchten, gehen Sie so vor:
- Klicken Sie auf das OneDrive-Wolkensymbol in der Taskleiste.
- Wählen Sie das Zahnrad und dann „Einstellungen“.
- Wechseln Sie zum Bereich „Konto“.
- Klicken Sie auf „Konto hinzufügen“.
- Melden Sie sich mit dem zweiten Konto an.
Anschließend erscheint ein weiterer Ordner, etwa „OneDrive – Firmenname“, im Datei-Explorer.
OneDrive auf dem Mac als Dienst hinzufügen
Auch wenn sich dieser Artikel auf Windows 11/10 konzentriert, nutzen viele Menschen zusätzlich einen Mac. Deshalb hier kurz der Weg für Microsoft 365 für Mac.
Auf dem Mac öffnen Sie laut Microsoft eine Office-App wie Word, wählen „Start“ und dann „Verbundene Dienste“, klicken auf „OneDrive“ und schließen die Anmeldung ab.
Im Detail:
- Öffnen Sie Word, Excel oder PowerPoint auf dem Mac.
- Wählen Sie in der Startansicht „Start“.
- Klicken Sie auf „Verbundene Dienste“.
- Wählen Sie „OneDrive“.
- Melden Sie sich mit Ihrem Konto an.
Danach steht OneDrive auch auf dem Mac beim Speichern und Öffnen bereit.
Dateien nach dem Hinzufügen in OneDrive speichern
Sobald OneDrive verbunden ist, können Sie Dateien direkt in der Cloud ablegen. Das funktioniert schnell und unkompliziert.
So speichern Sie ein Dokument in OneDrive:
- Klicken Sie auf „Datei“ > „Speichern unter“.
- Wählen Sie „OneDrive – Persönlich“ oder „OneDrive – [Organisation]“.
- Öffnen Sie den gewünschten Ordner.
- Geben Sie einen Dateinamen ein.
- Klicken Sie auf „Speichern“.
Zusätzlich gibt es eine schnellere Variante: Klicken Sie oben links in der Titelleiste auf den Dateinamen. Dort wählen Sie direkt den Speicherort in OneDrive.
AutoSpeichern aktivieren
Sobald eine Datei in OneDrive liegt, steht außerdem AutoSpeichern zur Verfügung. Den Schalter finden Sie oben links in der Titelleiste. Schalten Sie ihn auf „Ein“. Danach speichert Office jede Änderung automatisch alle paar Sekunden.
Das schützt Sie zum Beispiel bei einem Absturz oder Stromausfall. Allerdings sollten Sie beachten: Auch ungewollte Änderungen werden sofort gespeichert. Deshalb hilft im Notfall der Versionsverlauf unter „Datei“ > „Informationen“ > „Versionsverlauf“.
OneDrive als Standard-Speicherort festlegen
Office speichert neue Dateien teilweise standardmäßig auf dem Computer. Wenn Sie lieber direkt in OneDrive speichern möchten, ändern Sie diese Einstellung:
- Klicken Sie auf „Datei“ > „Optionen“.
- Wählen Sie „Speichern“.
- Entfernen Sie den Haken bei „Standardmäßig auf Computer speichern“.
- Bestätigen Sie mit „OK“.
Somit schlägt Office beim Speichern künftig zuerst OneDrive vor.
Dateien aus OneDrive öffnen
Ebenso einfach öffnen Sie Dateien aus der Cloud. Gehen Sie dafür so vor:
- Klicken Sie auf „Datei“ > „Öffnen“.
- Wählen Sie Ihren OneDrive-Eintrag in der Liste.
- Navigieren Sie zum gewünschten Ordner.
- Klicken Sie doppelt auf die Datei.
Außerdem zeigt Office zuletzt genutzte OneDrive-Dateien unter „Zuletzt verwendet“ an. Zudem finden Sie unter „Für mich freigegeben“ Dokumente, die andere mit Ihnen geteilt haben.
OneDrive als Dienst entfernen oder wechseln
Manchmal möchten Sie eine Verbindung wieder trennen. Zum Beispiel, weil Sie das Konto nicht mehr nutzen. Oder weil Sie einen gemeinsam genutzten PC verwenden.
So entfernen Sie einen verbundenen OneDrive-Dienst:
- Öffnen Sie Word, Excel oder PowerPoint.
- Klicken Sie auf „Datei“ > „Konto“.
- Suchen Sie unter „Verbundene Dienste“ den gewünschten OneDrive-Eintrag.
- Klicken Sie daneben auf „Entfernen“.
- Bestätigen Sie die Abfrage mit „Ja“.
Wichtig: Ihre Dateien bleiben dabei in der Cloud erhalten. Sie entfernen lediglich die Verknüpfung in Office. Deshalb können Sie den Dienst jederzeit erneut hinzufügen.
Möchten Sie hingegen das gesamte Office-Konto wechseln, klicken Sie unter „Konto“ auf „Abmelden“ oder „Konto wechseln“.
Probleme beim Hinzufügen von OneDrive beheben
Nicht immer klappt alles auf Anhieb. Deshalb finden Sie hier die häufigsten Probleme und passende Lösungen.
„Dienst hinzufügen“ fehlt oder ist ausgegraut
Wenn die Option fehlt, liegt das häufig an den Datenschutzeinstellungen von Office. Denn verbundene Dienste benötigen die sogenannten verbundenen Erfahrungen.
So prüfen und aktivieren Sie diese Einstellung:
- Öffnen Sie Word.
- Klicken Sie auf „Datei“ > „Konto“.
- Wählen Sie unter „Kontodatenschutz“ „Einstellungen verwalten“.
- Aktivieren Sie „Alle verbundenen Erfahrungen aktivieren“.
- Aktivieren Sie zudem „Optionale verbundene Erfahrungen aktivieren“.
- Klicken Sie auf „OK“ und starten Sie Office neu.
Danach sollte die Option „Dienst hinzufügen“ wieder sichtbar sein.
Meldung „Onlinedienste können nicht angezeigt werden“
Diese Meldung erscheint häufig nach einer Neuinstallation. Ursache sind oft fehlerhaft gespeicherte Anmeldedaten. Deshalb hilft es, diese zu löschen.
So leeren Sie die gespeicherten Office-Anmeldedaten:
- Schließen Sie alle Office-Apps.
- Drücken Sie die Windows-Taste und tippen Sie „Anmeldeinformationsverwaltung“ ein.
- Öffnen Sie das Ergebnis.
- Wählen Sie „Windows-Anmeldeinformationen“.
- Suchen Sie Einträge, die mit „MicrosoftOffice16_Data“ oder „MicrosoftOffice“ beginnen.
- Klappen Sie jeden Eintrag auf und klicken Sie auf „Entfernen“.
- Starten Sie anschließend den PC neu.
- Öffnen Sie Word und melden Sie sich erneut an.
Danach fügen Sie OneDrive wie gewohnt als Dienst hinzu.
Die Anmeldung schlägt fehl
Wenn die Anmeldung nicht funktioniert, prüfen Sie zunächst Ihre Zugangsdaten. Melden Sie sich dafür im Browser auf der OneDrive-Website an. Klappt das, liegt das Problem bei Office. Klappt es nicht, stimmt dagegen etwas mit dem Konto nicht.
Weitere hilfreiche Schritte:
- Datum und Uhrzeit prüfen: Eine falsche Systemzeit verhindert oft die Anmeldung. Öffnen Sie dafür „Einstellungen“ > „Zeit und Sprache“ > „Datum und Uhrzeit“ und aktivieren Sie „Uhrzeit automatisch festlegen“.
- VPN oder Proxy deaktivieren: Zudem können solche Verbindungen die Anmeldung blockieren.
- Firewall prüfen: Ebenso sollten Sicherheitsprogramme Office nicht vom Internet abschneiden.
- Arbeits- oder Schulkonto verbinden: Öffnen Sie „Einstellungen“ > „Konten“ > „Auf Arbeits- oder Schulkonto zugreifen“. Prüfen Sie dort, ob das Konto verbunden ist.
Office ist veraltet
Ältere Office-Versionen haben manchmal Probleme mit der modernen Anmeldung. Deshalb sollten Sie Office aktualisieren:
- Öffnen Sie Word.
- Klicken Sie auf „Datei“ > „Konto“.
- Wählen Sie „Updateoptionen“.
- Klicken Sie auf „Jetzt aktualisieren“.
Beachten Sie zudem: Office 2016 und Office 2019 erhalten seit Oktober 2025 keine Sicherheitsupdates mehr. Deshalb kann die Verbindung zu Onlinediensten dort zunehmend Probleme bereiten. Ein Umstieg auf Microsoft 365 oder Office 2024 ist daher sinnvoll.
Office reparieren
Wenn alle Schritte nicht helfen, reparieren Sie die Office-Installation. So gehen Sie unter Windows 11 vor:
- Öffnen Sie „Einstellungen“ > „Apps“ > „Installierte Apps“.
- Suchen Sie „Microsoft 365“ oder „Microsoft Office“.
- Klicken Sie auf die drei Punkte und wählen Sie „Ändern“.
- Wählen Sie zuerst „Schnellreparatur“ und klicken Sie auf „Reparieren“.
- Hilft das nicht, wiederholen Sie den Vorgang mit „Onlinereparatur“.
Unter Windows 10 finden Sie Office unter „Einstellungen“ > „Apps“ > „Apps & Features“. Danach klicken Sie auf den Eintrag und anschließend auf „Ändern“.
Die Firma blockiert die Funktion
Bei Firmen-PCs steuert häufig die IT-Abteilung, welche Onlinedienste erlaubt sind. Administratoren können per Gruppenrichtlinie oder über Microsoft Intune bestimmte Speicherdienste sperren. In diesem Fall können Sie selbst nichts ändern. Wenden Sie sich deshalb an Ihre IT-Abteilung.
Tipps für die sichere Nutzung von OneDrive in Office
Damit Ihre Dateien gut geschützt sind, sollten Sie einige Punkte beachten. Denn ein Cloud-Konto ist nur so sicher wie die Anmeldung dazu.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren: Nutzen Sie dafür die App Microsoft Authenticator. Aktivieren Sie die Funktion in den Sicherheitseinstellungen Ihres Microsoft-Kontos.
- Persönlichen Tresor nutzen: Zudem bietet OneDrive einen besonders geschützten Ordner namens „Persönlicher Tresor“. Dieser verlangt eine zusätzliche Bestätigung.
- Gemeinsam genutzte PCs absichern: Entfernen Sie außerdem verbundene Dienste, wenn mehrere Personen den PC nutzen.
- Freigaben regelmäßig prüfen: Ebenso sollten Sie alte Freigabelinks löschen. Klicken Sie dafür im Datei-Explorer mit der rechten Maustaste auf eine Datei und wählen Sie „Zugriff verwalten“.
- Speicherplatz im Blick behalten: Zusätzlich zeigt die OneDrive-App unter „Einstellungen“ > „Konto“ den belegten Speicher an.
Häufige Fragen zu OneDrive als Dienst
Muss ich OneDrive in jeder Office-App einzeln hinzufügen?
Nein. In der Regel genügt es, OneDrive in einer Office-App hinzuzufügen. Denn die verbundenen Dienste gelten für alle Office-Programme mit demselben angemeldeten Konto. Deshalb sehen Sie OneDrive danach auch in Excel und PowerPoint.
Was ist der Unterschied zwischen „OneDrive“ und „Office 365 SharePoint“?
„OneDrive“ steht für Ihr persönliches OneDrive mit einem privaten Microsoft-Konto. „Office 365 SharePoint“ verbindet hingegen OneDrive für Arbeit oder Schule sowie SharePoint-Websites. Wählen Sie also die Option passend zu Ihrem Konto.
Kann ich mehrere private OneDrive-Konten in Office verbinden?
Ja. In Office können Sie mehrere OneDrive-Konten als Dienst hinzufügen. Allerdings synchronisiert die OneDrive-App in Windows 11/10 nur ein persönliches Konto gleichzeitig. Für weitere private Konten nutzen Sie deshalb den Office-Dienst oder die OneDrive-Website.
Werden meine Dateien gelöscht, wenn ich den Dienst entferne?
Nein. Beim Entfernen trennen Sie nur die Verknüpfung zwischen Office und OneDrive. Ihre Dateien bleiben jedoch vollständig in der Cloud gespeichert. Zudem können Sie den Dienst jederzeit erneut verbinden.
Warum fehlt die Option „Dienst hinzufügen“ bei mir?
Meist sind die verbundenen Erfahrungen in den Datenschutzeinstellungen deaktiviert. Aktivieren Sie diese unter „Datei“ > „Konto“ > „Einstellungen verwalten“. Außerdem kann eine Firmenrichtlinie die Option sperren. In diesem Fall hilft nur die IT-Abteilung.
Funktioniert das auch mit Office 2016 oder Office 2019?
Grundsätzlich ja, denn auch diese Versionen bieten „Dienst hinzufügen“. Allerdings erhalten beide Versionen seit Oktober 2025 keinen Support mehr. Deshalb können Anmeldeprobleme häufiger auftreten. Für eine zuverlässige Nutzung empfiehlt sich daher Microsoft 365 oder Office 2024.
Brauche ich die OneDrive-App, um OneDrive als Dienst zu nutzen?
Nein. Der verbundene Dienst in Office funktioniert auch ohne OneDrive-App. Office greift dann direkt online auf Ihre Dateien zu. Die App ist jedoch sinnvoll, wenn Sie Dateien zusätzlich offline im Datei-Explorer verwenden möchten.
Kann ich Google Drive oder Dropbox ebenfalls als Dienst hinzufügen?
Unter „Dienst hinzufügen“ > „Speicher“ zeigt Office in der Regel nur Microsoft-Dienste wie OneDrive und SharePoint an. Dropbox und Google Drive binden Sie stattdessen über deren eigene Desktop-Apps ein. Danach erscheinen sie als normale Ordner im Datei-Explorer.
Ist OneDrive als Dienst kostenlos?
Ja, das Hinzufügen selbst kostet nichts. Zudem enthält jedes Microsoft-Konto 5 GB kostenlosen Speicher. Wenn Sie mehr Platz benötigen, buchen Sie beispielsweise Microsoft 365 Basic mit 100 GB oder Microsoft 365 Single mit 1 TB.
Fazit
OneDrive als Dienst hinzuzufügen dauert unter Windows 11/10 nur wenige Minuten. Sie öffnen dafür „Datei“ > „Konto“ > „Dienst hinzufügen“ > „Speicher“ und melden sich an.
Anschließend speichern Sie Dokumente direkt in der Cloud. Zudem nutzen Sie AutoSpeichern und den Versionsverlauf. Bei Problemen helfen meist die verbundenen Erfahrungen oder gelöschte Anmeldedaten.
