Fellpflege beim Hund: Erfahren Sie, wie oft Sie Ihren Hund waschen sollten, mit Schritt-für-Schritt-Anleitung, Profi-Tipps und Produktempfehlungen für glänzendes Fell.

Die meisten Hunde sollten alle 4 bis 8 Wochen gebadet werden – je nach Felltyp, Aktivität und Rasse. Jedoch ist regelmäßiges Bürsten mindestens genauso wichtig wie das Baden.
Eine durchdachte Fellpflege hält die Haut gesund, reduziert Geruch und beugt Verfilzungen vor. In diesem Artikel erhalten Sie eine vollständige Anleitung sowie alle wichtigen Tipps für ein gepflegtes, glänzendes Hundefell.
Warum die Fellpflege beim Hund so wichtig ist
Das Fell eines Hundes ist weit mehr als nur eine äußere Hülle. Es schützt die Haut vor Kälte, Hitze, Feuchtigkeit und Verletzungen. Außerdem reguliert es die Körpertemperatur und signalisiert den Gesundheitszustand des Tieres. Ein glänzendes, gepflegtes Fell zeigt, dass sich der Hund wohlfühlt und ausreichend Nährstoffe bekommt.
Jedoch entsteht ohne regelmäßige Pflege schnell ein Problem: Schmutz, Staub, Pollen und abgestorbene Haare sammeln sich im Fell. Zudem können sich Parasiten wie Flöhe und Zecken leichter festsetzen, wenn das Fell verfilzt und ungepflegt ist. Deshalb gehört die Fellpflege zu den wichtigsten Aufgaben jedes Hundebesitzers.
Ebenso spielt die psychologische Komponente eine Rolle. Viele Hunde genießen das Bürsten und Waschen, weil es soziale Nähe schafft. Regelmäßige Pflegeeinheiten stärken somit die Bindung zwischen Mensch und Tier. Zusätzlich gewöhnt sich der Hund früh an Berührungen, was tierärztliche Untersuchungen deutlich erleichtert.
Wie oft sollte man einen Hund waschen?
Die Frage nach der richtigen Badefrequenz lässt sich nicht pauschal beantworten. Stattdessen hängt sie von mehreren Faktoren ab: dem Felltyp, der Rasse, dem Aktivitätsniveau und dem individuellen Geruch des Hundes.
Allgemeine Faustregel nach Felltyp
Kurzhaariger Hund (z. B. Beagle, Boxer, Dobermann):
Kurzhaarige Rassen benötigen vergleichsweise wenig Pflege. Ein Bad alle 6 bis 8 Wochen reicht in den meisten Fällen aus. Allerdings sollten Sie bei starker Verschmutzung – etwa nach einem Ausflug in den Wald oder Kontakt mit Matsch – den Hund früher waschen.
Langhaariger Hund (z. B. Golden Retriever, Collie, Berner Sennenhund):
Langhaarige Hunde neigen stärker zur Verfilzung und nehmen Gerüche intensiver auf. Deshalb empfehlen Experten hier ein Bad alle 4 bis 6 Wochen. Zusätzlich ist tägliches oder zumindest alle zwei Tage stattfindendes Bürsten unbedingt notwendig.
Lockiges oder welliges Fell (z. B. Pudel, Labradoodle, Portuguese Water Dog):
Locken und Wellen verfilzen besonders schnell. Außerdem trocknet solches Fell deutlich langsamer. Daher sollten diese Hunde alle 3 bis 4 Wochen gebadet werden. Zudem ist professionelles Grooming bei diesen Rassen besonders empfehlenswert.
Hunde mit Doppelmantel/Unterwolle (z. B. Husky, Labrador, Schäferhund):
Diese Rassen haben ein dichtes Unterfell, das besondere Aufmerksamkeit erfordert. Häufiges Waschen kann die natürlichen Schutzöle des Fells zerstören. Deshalb reicht ein Bad alle 6 bis 12 Wochen. Jedoch ist intensives Bürsten – vor allem während des Fellwechsels – absolut essenziell.
Einfluss des Aktivitätsniveaus
Ein Hund, der täglich durch Wälder streift, im Matsch wühlt oder schwimmen geht, benötigt natürlich häufiger ein Bad. Ebenso brauchen Hunde, die viel Zeit drinnen verbringen und wenig dreckig werden, seltener gebadet zu werden. Grundsätzlich gilt: Wenn der Hund deutlich riecht oder sichtbar verschmutzt ist, ist ein Bad fällig – unabhängig vom letzten Waschtag.
Zu häufiges Waschen schadet der Haut
Viele Hundebesitzer waschen ihren Vierbeiner zu häufig, weil sie meinen, damit etwas Gutes zu tun. Jedoch zerstört übermäßiges Baden den natürlichen Säureschutzmantel der Hundehaut. Das kann zu Trockenheit, Schuppenbildung, Juckreiz und sogar Hautinfektionen führen. Deshalb sollten Sie sich an die empfohlenen Intervalle halten und nur dann waschen, wenn es wirklich nötig ist.
Das richtige Hundeshampoo auswählen
Die Wahl des richtigen Shampoos ist entscheidend für die Hautgesundheit Ihres Hundes. Menschliche Shampoos sind absolut ungeeignet, da sie auf den pH-Wert menschlicher Haut (pH 4,5–5,5) abgestimmt sind. Die Hundehaut hat jedoch einen höheren pH-Wert von etwa pH 6,5–7,5. Deshalb können Humanshampoos den Säureschutzmantel zerstören und Reizungen verursachen.
Empfohlene Hundeshampoos im Überblick
Für normales Fell ohne Hautprobleme:
Das Beaphar Shampoo für Hunde ist ein bewährtes Allround-Produkt, das sanft reinigt und den natürlichen pH-Wert der Hundehaut berücksichtigt. Ebenso empfehlenswert ist das Animology Puppy Love Shampoo, das auch für erwachsene Hunde mit empfindlicher Haut hervorragend geeignet ist.
Für trockene oder empfindliche Haut:
Das TRIXIE Sensitiv Hundeshampoo enthält Aloe Vera und Panthenol. Es pflegt die Haut intensiv und lindert Trockenheit wirksam. Zusätzlich eignet sich das Virbac Episoothe Shampoo hervorragend, das vom Tierarzt häufig bei gereizter oder trockener Haut empfohlen wird.
Für Hunde mit Juckreiz oder Hautproblemen:
In diesem Fall sollten Sie unbedingt einen Tierarzt konsultieren. Häufig empfohlen wird das Douxo S3 Calm Shampoo von Ceva, das speziell für Hunde mit atopischer Dermatitis entwickelt wurde. Ebenso hat sich das MalAcetic Shampoo (Davis) bei bakteriellen oder Pilzproblemen bewährt.
Für glänzendes, gepflegtes Langhaarsell:
Das Iv San Bernard White Linen Shampoo ist besonders für langhaarige Hunde geeignet. Es pflegt intensiv, macht das Fell geschmeidig und reduziert die Verfilzungsneigung deutlich.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So waschen Sie Ihren Hund richtig
Mit der richtigen Technik wird das Baden für Hund und Halter angenehm. Außerdem vermeiden Sie häufige Fehler, die Haut und Fell schaden können.
Was Sie benötigen:
- Geeignetes Hundeshampoo (z. B. Beaphar oder TRIXIE Sensitiv)
- Handtücher (mindestens zwei)
- Optional: Hundeföhn oder normaler Föhn mit niedriger Hitzestufe
- Rutschfeste Matte für Wanne oder Dusche
- Bürste oder Kamm
Schritt 1: Fell vor dem Baden gründlich bürsten
Zunächst sollten Sie das Fell Ihres Hundes vollständig ausbürsten. Verfilzungen lassen sich nass deutlich schlechter lösen und können sich beim Waschen sogar festigen. Deshalb ist dieser Schritt besonders wichtig – vor allem bei Langhaarrassen.
Schritt 2: Das richtige Waschwasser vorbereiten
Das Wasser sollte lauwarm sein – etwa 37–38 °C. Zu heißes Wasser trocknet die Haut aus und kann den Hund erschrecken. Ebenso ist kaltes Wasser unangenehm und kann bei empfindlichen Hunden zu Stress führen.
Schritt 3: Den Hund gründlich nass machen
Benetzen Sie das Fell vollständig, beginnend am Rücken und den Flanken, dann Beine und Bauch. Außerdem sollten Sie den Kopf zuletzt benetzen, um Stress zu minimieren. Vermeiden Sie dabei, Wasser direkt in die Ohren zu gießen. Deshalb halten viele Tierärzte das Waschen der Ohrenregion für den sensibelsten Teil des Bades.
Schritt 4: Shampoo auftragen und einmassieren
Geben Sie eine angemessene Menge Shampoo auf das Fell und massieren Sie es gründlich ein. Zusätzlich sorgt die Massage für eine bessere Durchblutung der Haut. Achten Sie dabei darauf, Augen, Ohren und Maul sorgfältig auszusparen. Für die Kopfregion eignet sich ein feuchtes Tuch besser als direktes Einschäumen.
Schritt 5: Gründlich ausspülen
Das vollständige Ausspülen des Shampoos ist einer der wichtigsten Schritte. Shampooreste im Fell können Juckreiz, Schuppenbildung und Hautreizungen verursachen. Deshalb sollten Sie mindestens doppelt so lange spülen, wie Sie denken, dass es nötig ist. Außerdem helfen Ihnen spezielle Brausköpfe mit Massagefunktion dabei, das Shampoo aus dichtem Fell herauszulösen.
Schritt 6: Trocknen
Zunächst sollten Sie überschüssiges Wasser mit einem saugfähigen Handtuch abtupfen – nicht rubbeln, da dies das Fell verfilzt. Danach können Sie einen Hundeföhn (z. B. den Shernbao HV 390 oder den Flying Pig Mini High Velocity Dryer) auf niedriger Hitzestufe verwenden. Alternativ funktioniert ein normaler Föhn auf der niedrigsten Hitzestufe. Außerdem ist es wichtig, das Fell vollständig zu trocknen, da feuchtes Fell unter der Oberfläche Schimmel und Hautprobleme begünstigen kann.
Schritt 7: Abschließendes Bürsten
Sobald das Fell trocken ist, bürsten Sie es erneut durch. Dadurch bekommen Sie mögliche Verfilzungen, die beim Waschen entstanden sind, heraus. Zudem sieht das Fell danach gepflegt und glänzend aus.
Bürsten und Kämmen – die tägliche Grundlage der Fellpflege
Regelmäßiges Bürsten ist die wichtigste Säule der Fellpflege und deutlich bedeutsamer als das Baden. Es entfernt abgestorbene Haare, verteilt die natürlichen Hautfette gleichmäßig und fördert die Durchblutung der Haut.
Empfohlene Bürstfrequenz nach Felltyp
| Felltyp | Empfohlene Häufigkeit |
|---|---|
| Kurzhaar | 1–2 x pro Woche |
| Mittellang | 3–4 x pro Woche |
| Langhaar | Täglich |
| Lockig/Wellig | Täglich |
| Doppelmantel | 3–5 x pro Woche (täglich im Fellwechsel) |
Empfohlene Bürsten und Kämme
Für Kurzhaarrassen ist die FURminator Gummibürste eine hervorragende Wahl. Sie entfernt wirksam abgestorbene Haare ohne die empfindliche Haut zu reizen.
Für Langhaarrassen empfehlen sich der Chris Christensen Big G Slicker Brush sowie ein Entwirrkamm wie der Andis Premium Large Pin Comb. Diese Kombination löst Verfilzungen schonend und ohne Schmerzen für den Hund.
Für Hunde mit Unterwolle ist die FURminator deShedding-Bürste das empfohlene Werkzeug. Sie entfernt gezielt das Unterfell und reduziert den Haarausfall im Haushalt erheblich. Ebenso eignet sich der Furminator Undercoat Tool, der speziell für dichte Doppelmäntel konzipiert ist.
Bei Hunden mit lockem Fell sollten Sie einen Metall-Entwirrungskamm (z. B. den Safari Dog Dematting Comb) verwenden. Außerdem helfen Entwirr-Sprays wie das Iv San Bernard Tornado Spray dabei, hartnäckige Knoten schonend zu lösen.
Fellpflege für verschiedene Felltypen im Detail
Kurzhaariges Fell
Kurzhaarige Hunde brauchen vergleichsweise wenig Aufwand. Jedoch sollten Sie nicht denken, dass diese Rassen gar keine Pflege benötigen. Wöchentliches Bürsten mit einem Gummistriegel (z. B. dem KONG ZoomGroom) reicht meist aus. Außerdem können Sie einmal im Monat ein feuchtes Pflegetuch über das Fell führen, um oberflächlichen Schmutz zu entfernen.
Langhaariges Fell
Langhaar erfordert täglich Aufmerksamkeit. Besonders anfällig für Verfilzungen sind die Bereiche hinter den Ohren, unter den Achseln, am Bauch und zwischen den Pfoten. Deshalb sollten Sie diese Stellen beim täglichen Bürsten besonders sorgfältig behandeln. Zusätzlich empfiehlt sich alle 4 bis 6 Wochen ein professioneller Grooming-Termin.
Lockiges und welliges Fell
Lockiges Fell wie beim Pudel oder Labradoodle wächst ständig nach und verfilzt ohne regelmäßige Pflege extrem schnell. Deshalb ist tägliches Bürsten Pflicht. Ebenso müssen diese Rassen alle 6 bis 8 Wochen geschoren werden, da das Haar sonst zu lang und unkontrollierbar wird. Professionelles Grooming ist hier besonders empfehlenswert.
Fell mit Unterwolle
Rassen wie Husky, Samojede oder Chow-Chow haben ein zweischichtiges Fell. Das dichte Unterfell isoliert und schützt, neigt aber dazu, sich zu verfilzen und abzustoßen. Deshalb ist intensives Bürsten – vor allem während der Fellwechselphasen im Frühling und Herbst – absolut unverzichtbar. Außerdem empfiehlt sich in diesen Phasen das sogenannte Blowing Coat Treatment beim professionellen Groomer.
Häufige Fehler bei der Fellpflege – und wie Sie sie vermeiden
Fehler 1: Zu häufiges oder zu seltenes Waschen
Beides schadet dem Fell. Außerdem sollten Sie sich an die oben genannten Intervalle halten und individuelle Faktoren wie Aktivität und Hautgesundheit berücksichtigen.
Fehler 2: Falsches Shampoo verwenden
Menschliche Shampoos oder Spülungen sind für Hunde ungeeignet. Deshalb sollten Sie ausschließlich spezielle Hundeshampoos wie das Beaphar Shampoo oder TRIXIE Sensitiv verwenden.
Fehler 3: Unvollständiges Ausspülen
Shampooreste sind eine häufige Ursache für Hautprobleme. Außerdem bilden sie eine Grundlage für Bakterien und Pilze. Deshalb sollten Sie besonders lange und gründlich spülen.
Fehler 4: Nasses Fell ungebürstet lassen
Nasses Fell verfilzt schnell. Deshalb sollten Sie das Fell nach dem Baden gründlich trocknen und anschließend bürsten.
Fehler 5: Ohren beim Baden vernachlässigen
Wasser in den Ohren kann zu Ohrinfektionen führen. Deshalb stopfen viele Tierärzte die Ohren mit etwas Watte oder waschen den Kopf mit einem feuchten Tuch.
Fehler 6: Hund zu früh an Pflege heranführen
Welpen sollten so früh wie möglich – idealerweise ab der 8. bis 10. Lebenswoche – behutsam an Bürsten und Baden gewöhnt werden. Außerdem sollten erste Pflegesessions kurz und positiv sein, damit der Hund keine negativen Assoziationen entwickelt.
Wann sollten Sie zum professionellen Groomer?
Nicht jede Pflegeaufgabe müssen Sie selbst erledigen. Professionelle Groomer haben das nötige Werkzeug, die Erfahrung und das Können, um komplexere Aufgaben zu übernehmen. Außerdem bieten viele Groomingbetriebe in Deutschland 2026 umfassende Pakete an, die Waschen, Föhnen, Bürsten, Scheren und Ohrenreinigung beinhalten.
Zum Groomer sollten Sie gehen, wenn:
- Das Fell stark verfilzt ist und Sie es nicht selbst entwirren können
- Ihr Hund einen Schnitt oder eine Formschere benötigt (z. B. Pudel, Schnauzer, Shih Tzu)
- Sie unsicher sind, wie Sie bestimmte Bereiche pflegen sollen
- Ihr Hund beim Waschen zuhause extremen Stress zeigt
- Sie während der Fellwechselphase professionelle Unterstützung suchen
Zusätzlich bieten viele Tierärzte in Deutschland an, die Fellpflege im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung zu beurteilen. Das ist besonders empfehlenswert, wenn Sie Hautveränderungen, Schuppen oder ungewöhnliche Gerüche bemerken.
Natürliche Ergänzungen für ein gesundes Fell von innen
Ein gepflegtes Fell beginnt nicht nur mit der äußeren Pflege, sondern auch mit einer ausgewogenen Ernährung. Deshalb sollten Sie auf eine hochwertige Futterqualität achten, die ausreichend Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren enthält.
Empfohlene Nahrungsergänzungsmittel für glänzendes Fell:
- Lachsöl (z. B. von Grau oder Masterfood Salmon Oil): Täglich ein bis zwei Teelöffel ins Futter gemischt sorgen für ein glänzendes, geschmeidiges Fell.
- Biotin-Präparate (z. B. Canivita oder Nutri-Vet Biotin): Biotin unterstützt Haut und Fell besonders effektiv.
- Spirulina-Pulver (z. B. von Aniforte): Außerdem hat sich pflanzliches Spirulina als Ergänzung für das Immunsystem und die Haut bei Hunden bewährt.
Zusätzlich sollte Ihr Hund stets ausreichend Wasser trinken. Dehydration ist nämlich eine häufig unterschätzte Ursache für stumpfes, brüchiges Fell.
Hygiene rund ums Fell: Pfoten, Ohren und Augenpflege
Zur umfassenden Fellpflege gehören auch die angrenzenden Körperbereiche.
Pfoten: Regelmäßiges Kürzen der Krallen (alle 3 bis 6 Wochen) und der Pfotenballen-Haare ist wichtig. Als empfohlenes Werkzeug gilt der Resco Original Nail Trimmer oder der Dremel 7300-PT Pet Nail Grooming Tool für eine schnelle, schmerzfreie Kürzung.
Ohren: Die Ohren sollten wöchentlich kontrolliert und bei Bedarf gereinigt werden. Dafür empfiehlt sich das Virbac Epi-Otic Ohrreiniger-Produkt, das sanft reinigt und überschüssige Feuchtigkeit absorbiert.
Augen: Besonders bei Rassen mit langen Haaren rund ums Gesicht (z. B. Shih Tzu, Yorkshire Terrier) sollten Sie Augenausfluss täglich mit einem feuchten, weichen Tuch oder speziellen Augenpflegetüchern wie den Optixcare Eye Cleaning Wipes entfernen. Dadurch vermeiden Sie Reizungen und Verfärbungen des Fells.
FAQ: Häufige Fragen zur Fellpflege und dem Baden beim Hund
Kann ich meinen Hund mit normalem Duschgel waschen?
Nein. Menschliche Reinigungsprodukte sind für Hunde ungeeignet. Der pH-Wert der menschlichen Haut unterscheidet sich deutlich von dem des Hundes. Deshalb können Duschgel, Shampoo oder Seife für Menschen den natürlichen Schutzfilm der Hundehaut zerstören und Reizungen sowie Infektionen verursachen. Verwenden Sie stattdessen ausschließlich geeignete Hundeshampoos.
Wie oft sollte man einen Welpen waschen?
Welpen können ab der 8. bis 10. Lebenswoche behutsam gebadet werden. Jedoch reicht anfangs ein Bad alle 4 bis 6 Wochen vollkommen aus. Außerdem sollten die ersten Badeeinheiten kurz sein und mit viel Lob und Leckerlis verbunden werden, damit der Welpe positive Assoziationen entwickelt.
Warum riecht mein Hund trotz Baden schnell wieder?
Das kann mehrere Ursachen haben. Einerseits könnte der Hund in der Zwischenzeit in etwas Riechendes gelaufen sein. Andererseits können Hautinfektionen, Ohrprobleme oder Zahnprobleme die Ursache sein. Deshalb sollten Sie den Tierarzt aufsuchen, wenn der Geruch intensiv und anhaltend ist. Zudem empfiehlt sich das Beaphar Pflegespray für zwischendurch.
Kann man einen Hund im Winter draußen waschen?
Das ist nicht empfehlenswert. Kalte Temperaturen und ein nasses Fell können zu Erkältungen und Unterkühlungen führen. Deshalb sollten Sie den Hund im Winter stets drinnen waschen und das Fell vollständig trocknen, bevor er nach draußen darf.
Wie trockne ich meinen Hund am besten nach dem Bad?
Zunächst sollten Sie überschüssiges Wasser mit einem saugfähigen Handtuch abtupfen. Danach empfiehlt sich ein Hundeföhn (z. B. Shernbao HV 390) auf niedriger Hitzestufe. Außerdem können Sie spezielle Mikrofaser-Hundtücher verwenden, die Wasser besonders schnell aufnehmen, z. B. das Ruff ‚N Ruffus Microfiber Dog Towel.
Wie erkenne ich, dass mein Hund Hautprobleme hat?
Typische Anzeichen sind ständiges Kratzen, Rötungen, Schuppenbildung, haarlose Stellen, Krusten oder ein unangenehmer Geruch. Außerdem können Sie auf Veränderungen in der Fellstruktur achten – stumpfes, brüchiges Fell kann ebenfalls auf Probleme hinweisen. Deshalb sollten Sie bei diesen Symptomen zeitnah einen Tierarzt aufsuchen.
Muss man Hunde mit kurzem Fell überhaupt bürsten?
Ja, auch Kurzhaarrassen profitieren vom regelmäßigen Bürsten. Es entfernt abgestorbene Haare und fördert die Durchblutung der Haut. Außerdem verteilen Sie beim Bürsten die natürlichen Hautfette gleichmäßig im Fell. Deshalb reicht bei Kurzhaarrassen eine Gummibürste wie der KONG ZoomGroom einmal pro Woche völlig aus.
Ab welchem Alter kann man einen Hund scheren lassen?
In der Regel sollten Hunde frühestens nach der zweiten Schutzimpfung (etwa im Alter von 10 bis 12 Wochen) zum Groomer. Deshalb empfehlen viele Experten, zunächst nur mit Bürsten und Waschen zu beginnen und das Scheren auf einen etwas späteren Zeitpunkt zu verschieben. Außerdem ist es wichtig, dass der Welpe beim ersten Groomerbesuch positive Erfahrungen sammelt.
Sind professionelle Groomer in Deutschland teuer?
Die Preise variieren je nach Region, Felltyp und Umfang der Pflege erheblich. Einfache Bade- und Bürsttermine beginnen in Deutschland 2026 in der Regel bei 30 bis 50 Euro. Vollständige Grooming-Pakete inklusive Scheren können je nach Rasse und Aufwand 80 bis 150 Euro kosten. Deshalb lohnt es sich, regionale Angebote zu vergleichen.
Kann ich meinen Hund zu Hause selbst scheren?
Grundsätzlich ist das möglich, erfordert jedoch Übung, das richtige Werkzeug und Geduld. Empfehlenswert für Heimnutzer sind der Oster A5 Turbo Clipper oder das Wahl KM10 Hundeschermaschinen-Set. Jedoch sollten Sie sich zunächst von einem professionellen Groomer einweisen lassen, um Verletzungen zu vermeiden. Außerdem empfiehlt es sich, mit einfacheren Bereichen wie dem Bauch zu beginnen, bevor Sie an empfindlichere Stellen herangehen.
Fazit
Regelmäßige Fellpflege ist eine der wichtigsten Aufgaben im Alltag mit einem Hund. Mit dem richtigen Shampoo, den passenden Pflegewerkzeugen und einem durchdachten Pflegeplan bleiben Fell und Haut dauerhaft gesund. Außerdem stärkt jede Pflegeeinheit die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Vierbeiner.
Starten Sie noch heute: Kaufen Sie ein geeignetes Hundeshampoo wie das Beaphar Shampoo oder TRIXIE Sensitiv, besorgen Sie sich die passende Bürste für den Felltyp Ihres Hundes und etablieren Sie eine feste Pflegerouting. Ihr Hund wird es Ihnen mit einem glänzenden, gepflegten Fell danken.
