Waschmaschine reinigen und entkalken – so geht’s

Waschmaschine reinigen und entkalken: Schritt-für-Schritt-Anleitung für alle Hersteller mit Essig, Zitronensäure & Co. gegen Kalk und Geruch.

Waschmaschine reinigen und entkalken – so geht’s

Eine verkalkte oder verschmutzte Waschmaschine wäscht schlechter, verbraucht mehr Strom und riecht unangenehm. Wer seine Waschmaschine regelmäßig reinigt und entkalkt, verlängert die Lebensdauer des Geräts deutlich und spart bares Geld.

Dieser Ratgeber zeigt Schritt für Schritt, mit welchen Hausmitteln und Produkten Sie Trommel, Dichtung, Flusensieb und Waschmittelfach gründlich säubern und Kalkablagerungen wirksam entfernen.

Warum sollte man die Waschmaschine reinigen und entkalken?

Beim Waschen bleiben ständig kleine Rückstände zurück. Waschmittelreste, Weichspüler, Fusseln, Haare und Kalk setzen sich in der Trommel, in der Gummidichtung sowie im Waschmittelfach fest. Zudem bildet sich in feuchten, warmen Bereichen schnell Schimmel. Deshalb entsteht der typische muffige Geruch, den viele Nutzer kennen.

Kalk ist ein zusätzliches Problem. Leitungswasser enthält gelöste Mineralien wie Magnesium und Calcium. Sobald das Wasser erhitzt wird, wandeln sich diese Stoffe in unlösliche Kalkverbindungen um. Diese Ablagerungen setzen sich vor allem am Heizelement ab.

Das hat mehrere Folgen:

  • Die Waschmaschine braucht mehr Strom, um das Wasser zu erhitzen.
  • Die Waschleistung sinkt, weil Wasser und Waschmittel nicht mehr optimal wirken.
  • Das Risiko für einen Defekt der Heizung steigt deutlich.
  • Die Lebensdauer des Geräts verkürzt sich spürbar.

Wer in einer Region mit hartem Wasser lebt, ist besonders betroffen. Deshalb lohnt es sich, die Wasserhärte beim örtlichen Wasserversorger zu erfragen und die Reinigungsintervalle entsprechend anzupassen.

Wie oft sollte man die Waschmaschine reinigen?

Die Reinigungsintervalle hängen stark von der Nutzungshäufigkeit sowie der Wasserhärte ab. Als grobe Orientierung gilt jedoch folgende Übersicht:

BauteilReinigungsintervall
Trommeleinmal im Monat
Gummidichtungeinmal im Monat
Waschmittelfacheinmal im Monat
Flusensieballe 3 bis 6 Monate
Ablaufschlaucheinmal jährlich oder bei Bedarf
Pumpebei Bedarf
Entkalkung gesamtalle 4 bis 8 Wochen bei hartem Wasser, sonst alle 2 bis 3 Monate

Wer mehrmals wöchentlich wäscht, sollte die Intervalle eher verkürzen. Ebenso gilt: Sobald die Wäsche nach dem Waschgang unangenehm riecht oder nicht mehr richtig sauber wird, ist eine gründliche Reinigung überfällig.

Was Sie zum Reinigen und Entkalken benötigen

Bevor es losgeht, lohnt sich eine kurze Materialübersicht. Für die komplette Reinigung und Entkalkung benötigen Sie:

  • Mikrofasertücher oder einen weichen Lappen
  • Eine alte Zahnbürste für Ecken und Dichtungsfalten
  • Zitronensäure (Pulver, in Drogerien und Supermärkten erhältlich) oder ein fertiger Entkalker
  • Einen speziellen Waschmaschinenreiniger, etwa Denkmit Kalkreiniger Gel für Waschmaschine oder einen vergleichbaren Trommelreiniger
  • Haushaltsessig ausschließlich für das Waschmittelfach
  • Gummihandschuhe, da Zitronensäure die Haut reizen kann
  • Eine flache Schale, um auslaufendes Wasser aufzufangen

Mit diesen Hilfsmitteln lässt sich sowohl der Frontlader als auch der Toplader gründlich säubern. Beide Bauarten unterscheiden sich beim Reinigen nur in Details, etwa bei der Lage des Flusensiebs.

Waschmaschine reinigen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Reinigung lässt sich in fünf klar abgegrenzte Bereiche unterteilen. Gehen Sie am besten der Reihe nach vor, damit kein Bereich vergessen wird.

Schritt 1: Gehäuse und Bedienfeld abwischen

Wischen Sie die Waschmaschine zunächst von außen mit einem feuchten Tuch ab. Bei hartnäckigem Schmutz genügt etwas mildes Spülmittel. So entfernen Sie Staub, Fingerabdrücke und Waschmittelreste vom Gehäuse sowie vom Bedienfeld.

Schritt 2: Gummidichtung reinigen

Die Gummidichtung an der Tür ist einer der anfälligsten Bereiche, denn hier sammelt sich Feuchtigkeit besonders lange. Deshalb bildet sich hier häufig schwarzer Schimmel.

So gehen Sie vor:

  1. Öffnen Sie die Tür vollständig und ziehen Sie die Gummifalte vorsichtig nach außen.
  2. Wischen Sie sichtbaren Schmutz mit einem feuchten Tuch heraus.
  3. Nutzen Sie für hartnäckige Verschmutzungen in den Falten eine alte Zahnbürste.
  4. Bei Schimmelbefall hilft ein Gemisch aus Wasser und Essig im Verhältnis eins zu eins. Tragen Sie es mit einem Tuch auf und lassen Sie es kurz einwirken.
  5. Trocknen Sie die Dichtung abschließend gründlich ab.

Wichtig: Lassen Sie die Tür nach jedem Waschgang einen Spalt offen stehen. So kann Feuchtigkeit entweichen, wodurch Schimmelbildung von vornherein verhindert wird.

Schritt 3: Waschmittelfach säubern

Im Waschmittelfach bleiben regelmäßig Reste von Weichspüler und Waschpulver zurück, die schnell verkleben und Schimmel begünstigen.

  1. Ziehen Sie das Fach vollständig aus der Maschine heraus. Bei den meisten Modellen lässt sich dazu ein kleiner Hebel oder eine Verriegelung an der Seite drücken.
  2. Weichen Sie das Fach für etwa 30 Minuten in warmem Wasser mit einem Schuss Essig ein.
  3. Schrubben Sie hartnäckige Rückstände mit einer alten Zahnbürste ab.
  4. Reinigen Sie zusätzlich die Kammer in der Maschine selbst, in die das Fach eingeschoben wird. Dort sammelt sich ebenfalls Schmutz an.
  5. Trocknen Sie alle Teile ab, bevor Sie das Fach wieder einsetzen.

Essig eignet sich für diesen Bereich gut, da hier kein empfindliches Gummi mit der Säure in Kontakt kommt.

Schritt 4: Flusensieb reinigen

Das Flusensieb fängt Fusseln, Haare und kleine Gegenstände auf, die aus der Wäsche gespült werden. Es befindet sich bei den meisten Frontladern unten rechts oder links an der Frontseite hinter einer kleinen Klappe. Bei manchen Topladern sitzt es dagegen im oberen Bereich der Trommel.

So reinigen Sie es richtig:

  1. Legen Sie ein Handtuch sowie eine flache Schale vor die Maschine, da beim Öffnen meist Restwasser austritt.
  2. Öffnen Sie die Klappe und drehen Sie das Flusensieb vorsichtig gegen den Uhrzeigersinn heraus.
  3. Entfernen Sie Fusseln, Haare und eventuell verklemmte Gegenstände wie Münzen oder Knöpfe.
  4. Spülen Sie das Sieb unter fließendem Wasser gründlich ab.
  5. Reinigen Sie ebenso das Gewinde in der Öffnung, bevor Sie das Sieb wieder einsetzen.
  6. Drehen Sie das Sieb fest im Uhrzeigersinn zurück, damit später kein Wasser austritt.

Schritt 5: Trommel reinigen

Für die Trommel eignet sich am besten ein spezieller Waschmaschinenreiniger, da dieser gezielt auf Rückstände in der Trommel sowie in unsichtbaren Bereichen wie dem Laugenbehälter abgestimmt ist. Ein Beispiel dafür ist der Denkmit Kalkreiniger Gel für Waschmaschine.

  1. Geben Sie das Reinigungsmittel gemäß Herstellerangabe in die Trommel oder in das Waschmittelfach.
  2. Starten Sie ein Programm mit möglichst hoher Temperatur, idealerweise 60 bis 90 Grad, ohne Wäsche.
  3. Lassen Sie das Programm vollständig durchlaufen.
  4. Wischen Sie die Trommel im Anschluss mit einem trockenen Tuch aus.

Alternativ kann auch Waschsoda oder eine Waschmittel-Menge ohne Wäsche bei hoher Temperatur genutzt werden, um Rückstände zu lösen. Wichtig ist dabei jedoch, dass diese Methode Kalk nicht entfernt, sondern lediglich organische Rückstände.

Waschmaschine entkalken: So gehen Sie vor

Die Entkalkung ist ein separater Schritt, der sich vom reinen Reinigen unterscheidet. Während die Reinigung Schmutz und organische Rückstände entfernt, löst die Entkalkung mineralische Ablagerungen am Heizelement sowie in den Leitungen.

Mit Zitronensäure entkalken

Zitronensäure ist ein bewährtes und günstiges Hausmittel, um die Waschmaschine zu entkalken, ohne die Gummidichtungen anzugreifen. Sie eignet sich für alle gängigen Frontlader und Toplader.

So gehen Sie Schritt für Schritt vor:

  1. Ziehen Sie zunächst Gummihandschuhe an, da Zitronensäure die Haut reizen kann.
  2. Lösen Sie acht bis zehn Esslöffel Zitronensäure-Pulver in etwa einem Liter warmem Wasser auf.
  3. Geben Sie die Lösung direkt in die leere Trommel.
  4. Starten Sie ein möglichst langes Waschprogramm bei 60 Grad.
  5. Sofern die Maschine über eine Pausenfunktion verfügt, unterbrechen Sie das Programm für etwa ein bis zwei Stunden, sobald sich warmes Wasser in der Trommel befindet. So kann die Säure optimal einwirken.
  6. Lassen Sie das Programm anschließend vollständig zu Ende laufen.
  7. Wischen Sie die Trommel danach trocken, damit keine Feuchtigkeit zurückbleibt.

Diese Methode löst Kalkablagerungen zuverlässig und ist zugleich schonend für die Bauteile.

Mit Essig entkalken

Essig gilt zwar ebenfalls als wirksames Hausmittel gegen Kalk, allerdings mit einem entscheidenden Nachteil: Die enthaltene Säure kann auf Dauer Gummidichtungen und Schläuche angreifen. Zudem hinterlässt Essig häufig einen unangenehmen Geruch in der Maschine. Deshalb empfiehlt es sich, Essig ausschließlich für das Waschmittelfach zu verwenden und für die Trommel stattdessen auf Zitronensäure oder einen fertigen Entkalker zurückzugreifen.

Mit einem fertigen Entkalker arbeiten

Am effektivsten und bequemsten ist die Verwendung eines gebrauchsfertigen Entkalkers, dessen Rezeptur speziell auf moderne Waschmaschinen abgestimmt ist. So verwenden Sie ihn richtig:

  1. Leeren Sie die Trommel vollständig.
  2. Füllen Sie das Waschmittelfach mit dem Entkalker gemäß Dosierungsangabe auf der Verpackung.
  3. Starten Sie ein Programm bei 40 bis 60 Grad ohne Wäsche.
  4. Wiederholen Sie das Programm bei starker Verkalkung ein zweites Mal.

Ein Beispiel für ein solches Produkt ist der bereits erwähnte Denkmit Kalkreiniger Gel, der sowohl reinigt als auch entkalkt und dadurch zwei Arbeitsschritte in einem erledigt.

Waschmaschine reinigen bei starkem Geruch

Riecht die Wäsche nach dem Waschgang unangenehm oder muffig, steckt meist eine Kombination aus Feuchtigkeit, Waschmittelresten und Schimmel dahinter. In diesem Fall reicht eine einfache Reinigung oft nicht aus.

Folgende Maßnahmen helfen zusätzlich:

  • Waschen Sie zwischendurch regelmäßig bei mindestens 60 Grad, da niedrige Temperaturen Keimen und Schimmel Raum geben.
  • Verwenden Sie nicht dauerhaft zu wenig Waschmittel, da Rückstände sonst schneller verklumpen.
  • Lassen Sie Tür und Waschmittelfach nach jedem Waschgang offen stehen.
  • Kontrollieren Sie den Ablaufschlauch auf Knicke oder Verstopfungen, da stehendes Wasser ebenfalls Gerüche verursacht.
  • Führen Sie einmal monatlich einen Reinigungsgang mit Waschmaschinenreiniger durch.

Sollte der Geruch trotz gründlicher Reinigung bestehen bleiben, kann auch die Pumpe oder der Laugenbehälter betroffen sein. In diesem Fall ist gegebenenfalls ein Fachbetrieb hinzuzuziehen, da diese Bauteile schwerer zugänglich sind.

Unterschiede zwischen Frontlader und Toplader

Grundsätzlich lassen sich sowohl Frontlader als auch Toplader mit den beschriebenen Methoden reinigen und entkalken. Dennoch gibt es einige Unterschiede zu beachten:

  • Beim Toplader befindet sich das Flusensieb häufig oben im Bereich der Trommel und nicht unten an der Front.
  • Toplader besitzen oft eine kleinere Türdichtung, wodurch sich hier seltener Schimmel bildet als beim Frontlader.
  • Bei manchen Topladern lässt sich die Trommel zum Reinigen leichter erreichen, da keine große Bullaugentür im Weg ist.
  • Die Entkalkung mit Zitronensäure oder einem fertigen Entkalker funktioniert bei beiden Bauarten identisch.

Unabhängig vom Modell oder Hersteller, etwa Bosch, Siemens, Miele, LG, Samsung oder Beko, gelten die hier beschriebenen Reinigungsschritte grundsätzlich gleichermaßen. Kleinere Abweichungen bei der Lage einzelner Bauteile lassen sich der jeweiligen Bedienungsanleitung entnehmen.

Vorbeugende Maßnahmen für dauerhaft saubere Waschmaschine

Neben der regelmäßigen Reinigung lassen sich Kalk, Schimmel und Gerüche auch vorbeugend eindämmen. Folgende Gewohnheiten helfen dabei:

  • Tür offen stehen lassen: Nach jedem Waschgang sollte die Tür einen Spalt geöffnet bleiben, damit Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Waschmittelfach offen lassen: Ebenso trocknet das Fach so schneller und Schimmelbildung wird verhindert.
  • Richtige Waschmitteldosierung: Zu viel Waschmittel hinterlässt mehr Rückstände, zu wenig sorgt hingegen für unzureichende Reinigungsleistung.
  • Regelmäßig heiß waschen: Mindestens einmal im Monat sollte ein Programm bei 60 Grad oder höher laufen, da niedrige Temperaturen Keimen begünstigen.
  • Wasserenthärter verwenden: In Regionen mit hartem Wasser reduziert ein Enthärter im Waschmittelfach die Kalkbildung deutlich.
  • Nach dem Waschen leeren: Wäsche sollte nicht über Stunden in der Trommel liegen bleiben, da sich sonst schneller Gerüche entwickeln.

Wer diese Punkte beachtet, muss die Waschmaschine seltener aufwendig reinigen und verlängert zugleich deren Lebensdauer erheblich.

Ablaufschlauch und Pumpe reinigen

Neben Trommel, Dichtung und Flusensieb benötigen auch Ablaufschlauch und Pumpe gelegentlich Aufmerksamkeit, auch wenn dies seltener notwendig ist.

Ablaufschlauch prüfen

  1. Ziehen Sie den Netzstecker, bevor Sie mit der Arbeit beginnen.
  2. Ziehen Sie die Waschmaschine leicht von der Wand ab, um an den Schlauch zu gelangen.
  3. Kontrollieren Sie den Schlauch auf Knicke, Ablagerungen oder Verstopfungen.
  4. Spülen Sie ihn bei Bedarf mit klarem Wasser durch.

Pumpe reinigen

Die Pumpe befindet sich meist hinter der gleichen Klappe wie das Flusensieb. Sollte die Maschine das Wasser nicht mehr richtig abpumpen, kann sich dort ein Fremdkörper festgesetzt haben. Öffnen Sie die Klappe vorsichtig, fangen Sie austretendes Wasser auf und entfernen Sie sichtbare Blockaden von Hand. Bei anhaltenden Problemen empfiehlt sich der Kontakt zu einem Fachbetrieb, da die Pumpe ein empfindliches Bauteil ist.

Häufige Fehler beim Reinigen und Entkalken vermeiden

Bei der Reinigung der Waschmaschine passieren immer wieder dieselben Fehler, die sich jedoch leicht vermeiden lassen:

  • Essig in der Trommel: Essig sollte ausschließlich im Waschmittelfach eingesetzt werden, da er sonst Dichtungen und Schläuche schädigen kann.
  • Zu seltenes Reinigen: Wer monatelang nichts unternimmt, riskiert hartnäckige Ablagerungen, die sich später nur schwer entfernen lassen.
  • Falsche Dosierung von Zitronensäure: Zu wenig Säure zeigt kaum Wirkung, zu viel kann hingegen unnötig aggressiv sein.
  • Vergessene Türdichtung: Gerade dieser Bereich wird häufig übersehen, obwohl sich hier besonders schnell Schimmel bildet.
  • Fehlende Belüftung: Wird die Tür nach dem Waschen stets geschlossen, staut sich Feuchtigkeit und begünstigt Gerüche.

Wer diese Fehler vermeidet, reduziert den Reinigungsaufwand langfristig erheblich.

Häufige Fragen rund um das Reinigen und Entkalken der Waschmaschine

Wie oft sollte man die Waschmaschine entkalken?

Bei hartem Wasser empfiehlt sich eine Entkalkung alle vier bis acht Wochen. Bei weichem Wasser reicht in der Regel ein Abstand von zwei bis drei Monaten aus. Die genaue Wasserhärte lässt sich beim örtlichen Wasserversorger erfragen.

Kann man die Waschmaschine mit Essigessenz entkalken?

Essigessenz eignet sich zwar chemisch zum Lösen von Kalk, sollte jedoch nicht in der Trommel verwendet werden. Die enthaltene Säure kann auf Dauer Gummidichtungen und Schläuche angreifen. Besser geeignet ist Zitronensäure oder ein fertiger Entkalker.

Was tun, wenn die Waschmaschine trotz Reinigung noch riecht?

Bleibt der Geruch bestehen, sollte zusätzlich der Ablaufschlauch sowie die Pumpe kontrolliert werden. Zudem hilft ein Waschgang bei mindestens 60 Grad mit einem speziellen Waschmaschinenreiniger, um tieferliegende Rückstände zu lösen.

Wie erkennt man eine verkalkte Waschmaschine?

Typische Anzeichen sind eine sinkende Waschleistung, ein steigender Stromverbrauch sowie ungewöhnliche Geräusche während des Heizvorgangs. Zudem dauert das Aufheizen des Wassers spürbar länger als gewohnt.

Ist Zitronensäure für alle Waschmaschinen geeignet?

Ja, Zitronensäure eignet sich sowohl für Frontlader als auch für Toplader aller gängigen Hersteller. Sie ist zudem schonender für Gummiteile als Essig und wird daher häufig empfohlen.

Wie reinigt man die Gummidichtung gegen Schimmel?

Ziehen Sie die Dichtung vorsichtig zur Seite und wischen Sie Verschmutzungen mit einem feuchten Tuch heraus. Bei Schimmelbefall hilft eine Mischung aus Wasser und Essig im Verhältnis eins zu eins, die kurz einwirken sollte.

Kann man Waschmaschine und Entkalkung in einem Schritt erledigen?

Ja, spezielle Produkte wie der Denkmit Kalkreiniger Gel für Waschmaschine reinigen und entkalken gleichzeitig. Dadurch lassen sich beide Arbeitsschritte kombinieren, was Zeit spart.

Wie lange dauert ein Entkalkungsprogramm?

Je nach gewähltem Programm und eingebauter Pausenfunktion dauert die Entkalkung zwischen einer und drei Stunden. Wird das Programm zusätzlich unterbrochen, damit die Säure einwirken kann, verlängert sich die Zeit entsprechend.

Muss die Wäschetrommel nach dem Entkalken nachgespült werden?

In der Regel reicht das gewählte Waschprogramm aus, da es automatisch mehrere Spülgänge enthält. Bei starkem Geruch nach Zitronensäure kann jedoch zusätzlich ein kurzes Spülprogramm ohne Zusätze gestartet werden.

Fazit

Eine regelmäßig gereinigte und entkalkte Waschmaschine wäscht zuverlässiger, verbraucht weniger Strom und hält deutlich länger. Zudem lassen sich unangenehme Gerüche sowie Schimmelbildung wirksam vermeiden.

Wer Trommel, Dichtung, Flusensieb und Waschmittelfach regelmäßig pflegt und zusätzlich mit Zitronensäure oder einem passenden Entkalker entkalkt, sichert sich langfristig eine hygienische und leistungsstarke Waschmaschine.

Mario
Mario

Mario schreibt bei tippsling.de über Technik, Spiele, DIY und digitale Alltagsthemen. Sein Schwerpunkt liegt auf verständlichen Anleitungen zu Windows, Apps und praktischen Problemlösungen – ergänzt um Ratgeber zu Gaming- und DIY-Themen.

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