Windows 11/10: Startmenü anpassen – So geht’s

Startmenü anpassen in Windows 10 und 11: Erfahren Sie, wie Sie Layout, Kacheln, Apps und Farben individuell einstellen und das Startmenü nach Ihren Wünschen gestalten.

Windows 11/10: Startmenü anpassen – So geht’s

Das Startmenü ist die zentrale Schaltzentrale von Windows – und lässt sich in Windows 11 wie auch Windows 10 weitreichend anpassen. Wer angeheftete Apps ordnet, den Empfehlungsbereich reduziert und das Layout nach eigenen Bedürfnissen gestaltet, arbeitet deutlich schneller.

Dieser Artikel zeigt Schritt für Schritt, wie Sie das Startmenü in beiden Windows-Versionen individuell einrichten – von den Bordmitteln bis hin zu leistungsfähigen Drittanbieter-Tools.

Was das Startmenü in Windows 11 und Windows 10 unterscheidet

Zunächst lohnt es sich, den Unterschied zwischen beiden Systemen zu verstehen. Denn obwohl der grundlegende Zweck identisch ist, arbeiten beide Startmenüs nach grundlegend verschiedenen Konzepten.

Windows 10 setzt auf das klassische Kachelsystem. Das Menü zeigt links eine alphabetische App-Liste sowie Schnellzugriff-Symbole; rechts erscheinen sogenannte Live-Kacheln, die Inhalte wie Kalendereinträge, Wetter oder Nachrichten in Echtzeit aktualisieren können. Außerdem lässt sich das Startmenü in Breite und Höhe frei per Maus skalieren.

Wichtig zu wissen: Der offizielle Support für Windows 10 endete am 14. Oktober 2025. Sicherheitsupdates werden von Microsoft seither nicht mehr bereitgestellt. Dennoch ist das System 2026 noch auf vielen Geräten im Einsatz.

Windows 11 hingegen hat das Startmenü grundlegend überarbeitet. Die Live-Kacheln sind entfallen; stattdessen gibt es angeheftete App-Icons oben und einen „Empfohlen“-Bereich unten. Mit dem Update KB5067036 für die Versionen 24H2 und 25H2 hat Microsoft ein vollständig überarbeitetes Startmenü ausgerollt.

Das größte Novum ist eine vollständig scrollbare Oberfläche: Angeheftete Apps, Empfehlungen und alle installierten Programme befinden sich jetzt in einer einzigen, durchgängigen Ansicht. Dieses neue Menü ist seit den Sicherheitsupdates vom Januar 2026 flächendeckend bei der breiten Nutzerbasis angekommen und fällt vielen Nutzern sofort auf, weil es deutlich größer ist als sein Vorgänger.

Das Startmenü in Windows 11 anpassen

Das Layout wählen: Mehr Pins, Standard oder mehr Empfehlungen

Der wichtigste Einstiegspunkt für alle Anpassungen ist Einstellungen → Personalisierung → Start. Dort lässt sich zunächst das Layout festlegen.

Windows 11 bietet für das Startmenü drei Layoutvarianten, mit denen Sie die Balance zwischen angehefteten Apps und Empfehlungen steuern:

  • Mehr angeheftete Elemente: Oben sind viele Pins zu sehen, der Bereich für empfohlene Dateien und Apps wird kleiner.
  • Standard: Ausgewogenes Verhältnis zwischen angehefteten Apps und empfohlener Liste.
  • Mehr Empfehlungen: Der untere Bereich mit Vorschlägen, zuletzt verwendeten Dateien und Apps wird größer, dafür sind oben weniger Pins sichtbar.

Im Standard-Layout passen 18 Apps auf die erste Seite. Mit dem Layout „Mehr angeheftete Elemente“ sind es 24. Wer also primär über feste App-Icons arbeitet, wählt „Mehr angeheftete Elemente“. Zudem gibt es laut Microsoft-Roadmap künftig noch mehr Flexibilität: Nutzer sollen zwischen einem kleineren Layout mit 6 und dem größten Layout mit 8 Icons pro Reihe wählen können.

So gehen Sie vor:

  1. Drücken Sie Windows + I, um die Einstellungen zu öffnen.
  2. Klicken Sie auf Personalisierung.
  3. Wählen Sie Start.
  4. Wählen Sie unter „Layout“ das gewünschte Modell aus.

Apps anheften und lösen

Der Bereich „Angeheftet“ ist der wichtigste Schnellzugriffsbereich. Hier gehört alles hin, das im Alltag schnell erreichbar sein soll: Browser, Office-Programme, häufig genutzte Tools, Chat-Programme oder Lieblingsspiele.

App anheften – so funktioniert es:

  1. Öffnen Sie das Startmenü und klicken Sie auf Alle Apps.
  2. Suchen Sie die gewünschte Anwendung in der Liste.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
  4. Wählen Sie „An Start anheften“.

App lösen – so gehen Sie vor:

  1. Klicken Sie im Startmenü mit der rechten Maustaste auf die angeheftete App.
  2. Wählen Sie „Von Start lösen“.

Außerdem lassen sich weitere Apps anpinnen, die dann auf einer zweiten Seite erscheinen und durch vertikales Scrollen erreichbar sind. Damit bleibt das Menü auch bei vielen angehefteten Programmen übersichtlich.

Den „Empfohlen“-Bereich deaktivieren oder einschränken

Der Empfehlungsbereich zeigt zuletzt verwendete Dateien und kürzlich installierte Apps. Viele Nutzer empfinden das als störend. Deshalb lohnt es sich, diese Funktion zu reduzieren.

Um die Empfehlungen einzuschränken, gehen Sie zu Personalisierung → Startmenü und deaktivieren Sie alle drei Schalter: „Zuletzt hinzugefügte Apps anzeigen“, „Am häufigsten verwendete Apps anzeigen“ und „Zuletzt geöffnete Elemente anzeigen“.

Zudem empfiehlt es sich, den Schalter „Tipps und Vorschläge auf Start anzeigen“ zu deaktivieren, um gelegentliche App-Empfehlungen aus dem Microsoft Store zu verhindern.

Wichtiger Hinweis für Windows 11 Pro-Nutzer: In Windows 11 Pro und Enterprise lässt sich der Empfehlungsbereich über Gruppenrichtlinien oder die Registry vollständig ausblenden. Dazu gehen Sie wie folgt vor:

  1. Drücken Sie Windows + R und geben Sie gpedit.msc ein.
  2. Navigieren Sie zu Benutzerkonfiguration → Administrative Vorlagen → Startmenü und Taskleiste.
  3. Aktivieren Sie die Richtlinie „Empfehlungen im Startmenü entfernen“.

Startmenü links oder mittig ausrichten

Standardmäßig ist das Windows-11-Startmenü zentriert in der Taskleiste. Wer die klassische Linksbündigkeit bevorzugt, geht wie folgt vor: Öffnen Sie Einstellungen → Personalisierung → Taskleiste. Scrollen Sie nach unten zum Abschnitt „Taskleistenverhalten“. Wählen Sie bei „Taskleistenausrichtung“ die Option „Links“. Die Änderung wird sofort übernommen, ohne dass ein Neustart erforderlich ist.

Ordner-Schnellzugriffe im Startmenü einrichten

Zusätzlich zu angehefteten Apps lassen sich Systemordner direkt am unteren Rand des Startmenüs anzeigen. Das spart viele Klicks bei der täglichen Arbeit.

So aktivieren Sie Ordner-Schnellzugriffe:

  1. Öffnen Sie Einstellungen → Personalisierung → Start.
  2. Klicken Sie auf „Ordner“.
  3. Aktivieren Sie die gewünschten Ordner: Datei-Explorer, Einstellungen, Dokumente, Downloads, Musik, Bilder, Videos, Netzwerk oder den persönlichen Benutzerordner.

Die Suchfunktion im Startmenü nutzen

Das Windows-11-Startmenü verfügt über eine integrierte Suchleiste oben im Menü. Zusätzlich lässt sich die Suche über die Windows-Taste + S oder direkt durch Tippen nach dem Öffnen des Startmenüs aktivieren. Microsoft plant außerdem, die im Startmenü integrierte Suche in kommenden Updates weiter zu erweitern. Daher lohnt es sich, das System stets aktuell zu halten.

Das neue scrollbare Startmenü aktivieren

Falls das neue Startmenü noch nicht automatisch erschienen ist, lässt es sich manuell aktivieren. Wer das neue Startmenü sofort aktivieren möchte, ohne auf Microsofts schrittweises Rollout zu warten, verwendet am besten das kostenlose Open-Source-Tool ViVeTool. Dieses Tool erlaubt es, versteckte Windows-Features früher zu aktivieren. Es steht auf GitHub kostenfrei bereit und wird über die Kommandozeile (als Administrator) gestartet.

Das Startmenü in Windows 10 anpassen

Wer Windows 10 weiterhin nutzt, hat ebenfalls vielfältige Anpassungsmöglichkeiten – allerdings mit einem anderen Konzept, nämlich dem der Live-Kacheln.

Apps anheften und Kacheln verwalten

In Windows 10 lassen sich Apps sowohl als einfache App-Symbole als auch als Live-Kacheln im Startmenü anzeigen. So heften Sie eine App an:

  1. Geben Sie den App-Namen in die Suchleiste der Taskleiste ein.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Ergebnis.
  3. Wählen Sie „An Start anheften“.

Um eine vorhandene Kachel zu entfernen:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Kachel.
  2. Wählen Sie „Von Start lösen“.

Kachelgröße anpassen

In Windows 10 können Sie die Größe einzelner Live-Kacheln anpassen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf eine Kachel im Startmenü und wählen Sie „Größe ändern“. Zur Auswahl stehen „Klein“, „Mittel“, „Breit“ und „Groß“. Zudem lassen sich Kacheln durch Ziehen neu anordnen oder per Rechtsklick vom Startmenü lösen.

Live-Kacheln deaktivieren

Falls Sie keine dynamischen Inhalte auf den Kacheln wünschen, lassen sich diese ausschalten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die betreffende Kachel, klicken Sie auf „Mehr“ und dann auf „Live-Kachel deaktivieren“. Anschließend zeigt die Kachel nur noch das App-Symbol ohne Echtzeitinhalte.

Kacheln in Gruppen organisieren

Außerdem können Sie mehrere Kacheln zu benannten Gruppen zusammenfassen. Ziehen Sie eine Kachel einfach mithilfe der linken Maustaste auf eine andere Kachel. Windows 10 erstellt anschließend automatisch eine Gruppe, die beide Apps enthält. Oben in der Gruppe erscheint ein Textfeld, in dem Sie der Gruppe einen Namen geben können.

Das Startmenü in Windows 10 im Vollbildmodus verwenden

Wer ein tablet-ähnliches Erlebnis bevorzugt oder sehr viele Apps im Schnellzugriff benötigt, aktiviert den Vollbildmodus. Schalten Sie die Option „Start im Vollbildmodus verwenden“ auf Ein. Der Weg dorthin:

  1. Öffnen Sie Einstellungen → Personalisierung → Start.
  2. Aktivieren Sie den Schalter „Menü ‚Start‘ im Vollbildmodus verwenden“.

Ordner und Systemverknüpfungen in Windows 10 einblenden

In den Einstellungen unter „Personalisierung → Start“ besteht die Möglichkeit, Verknüpfungen zu Ordnern wie „Downloads“ und „Dokumente“ am linken Rand des Startmenüs hinzuzufügen. Tippen Sie dazu ganz unten auf „Ordner auswählen, die im Menü ‚Start‘ angezeigt werden“.

Häufig verwendete und zuletzt hinzugefügte Apps ein- oder ausblenden

Ebenfalls unter Einstellungen → Personalisierung → Start finden Sie Schalter für:

  • „Zuletzt hinzugefügte Apps anzeigen“ – zeigt neu installierte Programme oben in der App-Liste.
  • „Am häufigsten verwendete Apps anzeigen“ – listet die meistgenutzten Anwendungen im oberen App-Bereich.
  • „Zuletzt geöffnete Elemente in Sprunglisten im Startmenü oder der Taskleiste anzeigen“ – blendet zuletzt bearbeitete Dateien aus.

Deaktivieren Sie jeweils die Schalter, die Sie nicht benötigen, um ein schlankeres Startmenü zu erhalten.

Drittanbieter-Tools: Wenn die Bordmittel nicht ausreichen

Wenn die nativen Einstellungen von Windows 11 oder Windows 10 nicht weit genug gehen, bieten Drittanbieter-Tools erheblich mehr Gestaltungsfreiheit. Dabei sind insbesondere drei Programme empfehlenswert:

Start11 von Stardock

Start11 (ca. 5–6 Euro, einmalig, Stardock) ist das umfassendste Tool zur Startmenü-Anpassung. Es bietet ein vollständig anderes Startmenü – ein zweispaltiges Windows-10-Layout, ein klassisches Windows-7-Menü mit Ordnerhierarchie oder ein modernes Grid ohne Microsofts Einschränkungen. Zusätzlich erlaubt Start11 das Verschieben des Startmenüs, das Anpassen von Farben, Schriftgrößen und Transparenz sowie die Einbindung eigener Shortcuts.

So installieren Sie Start11:

  1. Laden Sie Start11 von der offiziellen Stardock-Website herunter.
  2. Führen Sie die Installation aus.
  3. Starten Sie Start11 nach der Installation – das Tool öffnet einen Einrichtungsassistenten.
  4. Wählen Sie Ihr gewünschtes Menü-Design aus den verfügbaren Vorlagen.
  5. Passen Sie Farben, Layout und Verhalten nach Wunsch an.

StartAllBack

StartAllBack (ca. 5 Euro, einmalig) ist eine Alternative, die besonders bei Nutzern beliebt ist, die das klassische Windows-10-Startmenü unter Windows 11 wiederherstellen möchten. Beide Apps sind eine einmalige Zahlung ohne Abo und werden aktiv gepflegt. StartAllBack ersetzt außerdem die Taskleiste und den Datei-Explorer-Stil.

Open Shell (kostenlos)

Open Shell ist eine kostenlose Open-Source-Alternative und bietet ein klassisches, zweispaltiges Startmenü, das an Windows 7 oder Windows XP erinnert. Es steht auf GitHub als kostenloser Download bereit. Besonders für Nutzer, die ein kompaktes, kachelloses Menü bevorzugen, ist Open Shell eine hervorragende Wahl.

Insgesamt eröffnen Tools wie Open Shell, Start11 und StartAllBack nahezu unbegrenzte Gestaltungsfreiheit.

Das Startmenü über die Registry anpassen (für Fortgeschrittene)

Zusätzlich zu den Einstellungen und Drittanbieter-Tools lässt sich das Startmenü in Windows 11 auch über die Registrierungsdatenbank gezielt anpassen. Dabei ist Vorsicht geboten: Erstellen Sie vor jeder Änderung eine Sicherungskopie der Registry über Datei → Exportieren.

Ein besonders nützlicher Registry-Eingriff betrifft die neue Kategorieansicht in Windows 11: Mit dem folgenden Registry-Key lässt sich die Kategorieansicht nach einem Neustart deaktivieren:

` „HideCategoryView“=dword:00000001`

Ohne die Kategorieansicht funktioniert das neue Startmenü sehr ähnlich wie das vorherige und lässt sich entsprechend anpassen.

So gehen Sie vor:

  1. Drücken Sie Windows + R, geben Sie regedit ein und bestätigen Sie mit Enter.
  2. Navigieren Sie zu HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Explorer.
  3. Erstellen Sie dort einen neuen DWORD-Wert (32-Bit) mit dem Namen HideCategoryView.
  4. Setzen Sie den Wert auf 1.
  5. Starten Sie den Computer neu.

Autostart bereinigen für ein schnelleres Startmenü

Das Startmenü selbst lädt schneller, wenn Windows allgemein zügiger startet. Deshalb empfiehlt es sich, regelmäßig den Autostart zu bereinigen. So gehen Sie vor:

  1. Drücken Sie Strg + Umschalt + Esc, um den Task-Manager zu öffnen.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte „Autostart“ (in Windows 11: unter „Autostart-Apps“).
  3. Deaktivieren Sie alle Programme, die Sie beim Systemstart nicht benötigen, per Rechtsklick → „Deaktivieren“.

Außerdem lohnt es sich, Transparenzeffekte zu deaktivieren, um die Performance zu verbessern. Der Pfad dazu: Einstellungen → Zugänglichkeit → Visuelle Effekte → Transparenzeffekte.

Empfohlene Vorgehensweisen für ein optimales Startmenü

Ein gut organisiertes Startmenü spart täglich Zeit. Dabei sind folgende Punkte besonders wichtig:

  • Nur das Nötigste anheften: Heften Sie maximal 12 bis 18 Apps an, die Sie täglich verwenden. Weniger ist mehr – ein überfülltes Startmenü macht das Suchen schwieriger.
  • Ordner-Schnellzugriffe aktivieren: Insbesondere „Dokumente“, „Downloads“ und „Einstellungen“ lassen sich so direkt aus dem Startmenü öffnen.
  • Empfehlungsbereich ausschalten: Wer keine automatisch vorgeschlagenen Inhalte möchte, deaktiviert alle drei Schalter unter Personalisierung → Start.
  • Regelmäßig aufräumen: Lösen Sie Apps, die Sie nicht mehr benötigen, vom Startmenü. Ebenso hilft eine regelmäßige Autostart-Bereinigung.
  • Drittanbieter-Tool erwägen: Falls die nativen Optionen nicht ausreichen, bieten Start11 oder StartAllBack für einmalig 5 Euro erheblich mehr Flexibilität.

Häufige Fragen zum Startmenü anpassen

Wie hefte ich eine App in Windows 11 ans Startmenü?

Öffnen Sie das Startmenü, klicken Sie auf „Alle Apps“, suchen Sie die gewünschte App in der Liste und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Wählen Sie anschließend „An Start anheften“. Die App erscheint dann sofort im Bereich „Angeheftet“ ganz oben im Startmenü.

Wie deaktiviere ich den Empfehlungsbereich in Windows 11?

Öffnen Sie Einstellungen → Personalisierung → Start und deaktivieren Sie die Schalter „Zuletzt hinzugefügte Apps anzeigen“, „Am häufigsten verwendete Apps anzeigen“ und „Zuletzt geöffnete Elemente anzeigen“. Dadurch wird der Empfehlungsbereich weitgehend geleert. Eine vollständige Deaktivierung ist in Windows 11 Pro außerdem über die Gruppenrichtlinien möglich.

Wie verschiebe ich das Startmenü in Windows 11 nach links?

Öffnen Sie Einstellungen → Personalisierung → Taskleiste, scrollen Sie zu „Taskleistenverhalten“ und wählen Sie bei „Taskleistenausrichtung“ die Option „Links“. Die Änderung wird sofort ohne Neustart übernommen.

Wie ändere ich die Kachelgröße in Windows 10?

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Kachel im Startmenü von Windows 10 und wählen Sie „Größe ändern“. Zur Auswahl stehen die Optionen Klein, Mittel, Breit und Groß. Außerdem lassen sich Kacheln durch Ziehen per Maus an eine neue Position verschieben.

Kann ich das Windows-11-Startmenü wie Windows 10 aussehen lassen?

Vollständig ist das mit den Bordmitteln nicht möglich. Jedoch ermöglichen Tools wie StartAllBack (ca. 5 Euro) oder Start11 (ca. 6 Euro) ein zweispaltiges, kachelloses Layout, das dem Windows-10-Stil sehr ähnlich ist. Beide Tools sind einmalig zahlungspflichtig und ohne Abo erhältlich.

Wie aktiviere ich das neue scrollbare Startmenü in Windows 11?

Das neue Startmenü mit scrollbarer Gesamtansicht ist seit Januar 2026 für die meisten Windows-11-Nutzer mit Version 24H2 oder 25H2 automatisch aktiv. Falls es noch nicht erschienen ist, lässt es sich mit dem kostenlosen Tool ViVeTool manuell aktivieren. Alternativ hilft eine manuelle Suche nach Windows-Updates unter Einstellungen → Windows Update.

Wie ordne ich Apps im Windows-11-Startmenü neu an?

Halten Sie eine angeheftete App mit der linken Maustaste gedrückt und ziehen Sie sie an die gewünschte Position. Windows 11 verschiebt die übrigen Apps entsprechend automatisch. Dadurch lässt sich die Reihenfolge der Pins jederzeit individuell gestalten.

Was tun, wenn das Startmenü in Windows 11 nicht öffnet?

Starten Sie zunächst den Windows-Explorer neu: Öffnen Sie den Task-Manager mit Strg + Umschalt + Esc, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „Windows-Explorer“ und wählen Sie „Neu starten“. Falls das Problem weiterhin besteht, hilft ein vollständiger Neustart des Computers oder die Ausführung von sfc /scannow in der Eingabeaufforderung als Administrator.

Kann ich das Startmenü in Windows 10 im Vollbildmodus verwenden?

Ja. Öffnen Sie Einstellungen → Personalisierung → Start und aktivieren Sie den Schalter „Menü ‚Start‘ im Vollbildmodus verwenden“. Danach öffnet sich das Startmenü immer als Vollbild und zeigt alle installierten Apps auf einen Blick. Besonders auf Touchscreen-Geräten ist diese Option praktisch.

Sind Drittanbieter-Tools für das Startmenü sicher?

Tools wie Start11, StartAllBack und Open Shell sind etablierte und weit verbreitete Anwendungen mit einer großen Nutzerbasis. Sie gelten als sicher, sofern Sie sie von den offiziellen Webseiten der Hersteller herunterladen. Open Shell ist zudem als Open-Source-Projekt vollständig transparent einsehbar.

Fazit

Das Startmenü in Windows 11 und Windows 10 lässt sich mit wenigen Handgriffen deutlich übersichtlicher und schneller gestalten. Besonders die nativen Einstellungen unter Personalisierung → Start bieten bereits viele sinnvolle Optionen.

Wer darüber hinaus noch mehr Kontrolle möchte, greift zu Start11 oder StartAllBack – beide Tools liefern für einen einmaligen Preis ein vollständig individuell gestaltbares Startmenü ohne lästige Abo-Kosten.